Programm >> Vorträge und Lesungen
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Höfe und Familien in Herlinghausen (17F-1001)

Mi. 26.04.2017 19:00 - 20:30 Uhr in Kierspe
Dozentin: Team Werkstatt Geschichte

Werkstatt Geschichte
Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Kierspe e.V.

Vortrag

Die auf –inghausen endenden Ortsnamen werden in der Fachliteratur gewöhnlich als sehr alteingestuft und mit der Besiedlung des Süder-/Sauerlandes durch die Sachsen in Verbindung gebracht. Nach den schriftlichen Quellen war Herlinghausen ursprünglich ein Lehngut der Abtei [Essen-] Werden. Vor 1588 wurde dieses Gut in drei weitere Güter mit etwa gleicher Größe aufgeteilt. Ein Tilmann Herlinghaus bekleidete um 1437 das Richteramt in Kierspe. 1488 begegnet uns ein Hans Herlinghausen als Hansekaufmann in Flandern. Der Hof „Daroben“ gehörte um 1600 einer Familie Kaiser, die übrigen Höfe „Darnieden“, „Darmitten“ und der Kotten „Everts-Gut“ gelangten im 17. Jh. in den Besitz der Familie Winckel. Nach dem dreißigjährigen Krieg wird unser Wissen um die Herlinghauser Höfe und Familien umfangreicher.

Die "Kiersper Berge" (17F-1002)

Mi. 31.05.2017 19:00 - 20:30 Uhr in Kierspe
Dozentin: Team Werkstatt Geschichte

Werkstatt Geschichte
Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Kierspe e.V.

Vortrag

Die Kiersper Berge rechts der Volme gehörten teilweise zu den Hofesgütern von Haus Rhade, teilweise zu den Freigütern mit einem Bezug zur Landesherrschaft, teilweise waren sie aber auch allodial, d.h. in privatem Besitz. Im Grundbuch des Kirchspiels Kierspe, das im Wesentlichen das 19. Jh. abdeckt, sind sechs Güter auf dem „Vornberg“, fünf auf dem „vordersten“ Berg, sechs auf dem „hintersten Berg“, sechs auf dem „vordersten Vornberg“ und zwei „auf dem Kiersper Berge“ bzw. „zum Berge“ verzeichnet. Nachrichten über einzelne Güter gehen bis ins 16. Jh. zurück. Die Werkstatt Geschichte begibt sich auf die Spuren dieser Güter.

Die Reformation in Kierspe (17F-1003)

Mi. 28.06.2017 19:00 - 20:30 Uhr in Kierspe
Dozentin: Team Werkstatt Geschichte

Werkstatt Geschichte
Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Kierspe e.V.
Vortrag

Im Jubiläumsjahr der Reformation in Deutschland darf ein Beitrag zur Reformation in Kierspe nicht fehlen. „Es war ein gewisses Ringen zwischen einem der katholischen Lehre treubleibendem Pastor (Johann Frombach) und der neuen Lehre Martin Luthers gegenüber aufgeschlossenen Vikaren (Rudolf Rövenstrunck und Thomas Egenscheid)“ [Werner Limbach]. Das Jahr 1567 gilt als Reformationsjahr in der Gemeinde Kierspe. Damit war der Streit zwischen den Konfessionen jedoch längst noch nicht zu Ende.

Vor 75 Jahren - die 1. Deportation jüdischer Familien aus Meinerzhagen (17F-1051)

Do. 27.04.2017 19:00 - 20:30 Uhr in Meinerzhagen
Dozentin: Ira Zezulak-Hölzer, Stadtarchiv Mzhg.

Geschichtswerkstatt Meinerzhagen
Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Meinerzhagen e.V.
Vortrag

Am 28. April 1942 wurden fast 800 westfälische Juden über Dortmund in das Durchgangslager Zamosc deportiert. Von dort wurden sie in die Vernichtungslager der Region verbracht und ermordet. Unter den Deportierten befanden sich 8 Meinerzhagener, deren Leben im Mai 1942 in Sobibor endete.
Was ging der Deportation voraus und wie kann man sich die damaligen Abläufe vorstellen? Wieso war es den acht Meinerzhagenern nicht möglich, rechtzeitig zu fliehen? Wer waren sie?
75 Jahre später versucht dieser Vortrag, Antworten zu finden und an die Ermordeten zu erinnern.

Meinerzhagen in der Weimarer Republik (17F-1052)

Do. 18.05.2017 19:00 - 20:30 Uhr in Meinerzhagen
Dozentin: Ira Zezulak-Hölzer, Stadtarchiv Mzhg.

Geschichtswerkstatt Meinerzhagen
Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Meinerzhagen e.V.
Vortrag

Allzu gern wird die Weimarer Republik nur von ihrem Ende, ihrem Scheitern beurteilt. Dabei war diese Zeit der deutschen und der Meinerzhagener Geschichte auch eine Phase des Aufbruchs, in der die erste deutsche Demokratie versuchte, zu sich selbst zu finden. Aus den starren Verhältnissen der Kaiserzeit entwickelte sich auch in Meinerzhagen eine rege politische Auseinandersetzung, die sich unter den harten Zeitbedingungen von Inflation, Kriegsschuldfrage, Reparationszahlungen und Wirtschaftskrise allerdings immer weiter radikalisierte. Die politischen Streitfragen führten zu einer Spaltung, die sich auch im gesellschaftlichen Leben und in den Vereinen bemerkbar machte. Der Vortrag wird unter anderem der Frage nachgehen, wie die Meinerzhagener in der Weimarer Republik wählten und wie sich ihre Lebensverhältnisse entwickelten.

Kriegsgefangene in Meinerzhagen und Umgebung während des Ersten Weltkriegs (17F-1071)

Mo. 20.03.2017 19:30 - 21:00 Uhr in Meinerzhagen
Dozent: Dr. Oliver Schulz

Geschichtswerkstatt Meinerzhagen
Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Meinerzhagen e.V.
Vortrag

Nachdem der Fokus lange Zeit auf dem Zweiten Weltkrieg gelegen hatte, haben in den letzten Jahren auch die Kriegsgefangenen des Ersten Weltkriegs zunehmend das Interesse der Forschung gefunden. Der Vortrag wird sich mit Meinerzhagen und Umgebung im Ersten Weltkrieg beschäftigen und folgenden Fragen nachgehen: Wie viele Kriegsgefangene gab es? Aus welchen Ländern stammten sie? Wo waren sie untergebracht? Für welche Tätigkeiten wurden sie verpflichtet? Wie wurden die Gefangenen verpflegt und ärztlich versorgt? Bestanden Kontakte zur Meinerzhagener Bevölkerung? Und schließlich: Wie verliefen das Kriegsende 1918 und die Rückführung der Gefangenen in ihre Heimatländer?

Hier drückt der Schuh (17F-1151)

Do. 09.02.2017 19:30 - 21:00 Uhr in Meinerzhagen
Dozent: Anton Pieper

Vortrag

JedeR trägt sie, jedeR braucht sie: Schuhe. In den letzten Jahren sind die Preise gefallen, die Modelle wurden immer vielfältiger. Und obwohl viele Menschen in Europa eine nachhaltige Produktion für wichtig halten, ist den wenigsten die Problematik in der Produktion von Alltagsschuhen bewusst: In den Gerbereien wird mit toxischen Chemikalien das Leder produziert. Ca. 85 % des Leders wird mit Chrom gegerbt, das in den Produktionsländern des Südens verheerende ökologische und gesundheitliche Folgen hat. In den Schuhfabriken verdienen die Beschäftigten oft nur die Hälfte eines existenzsichernden Lohnes, arbeiten viele Stunden bis zur völligen Erschöpfung in gesundheitsgefährdender Umgebung. Im Rahmen der Kampagne "Change Your Shoes" arbeitet Südwind gemeinsam mit 17 Partnerorganisationen an der Verbesserung der sozialen und ökologischen Bedingungen in der Lederverarbeitung und Schuhproduktion mit einem besonderen Fokus auf China, Indien, Indonesien und Italien.

Der Referent Anton Pieper ist Politikwissenschaftler, war von 2010 bis 2014 Referent bei der Menschenrechtsorganisation FIAN und ist seit 2015 Referent beim SÜDWIND Institut. Er vertritt SÜDWIND in der Kampagne Change Your Shoes; Schwerpunkte: Arbeitsbedingungen in der Schuh- und Lederproduktion, Unternehmensverantwortung, Arbeits- und Menschenrechte.

Goldenes Peru - Auf den Spuren der Inkas (17F-1401)

Mi. 22.03.2017 19:30 - 21:00 Uhr in Herscheid
Dozent: Karl-Wilhelm Specht

Bildervortrag

In der Hauptstadt Perus, Lima, beginnt die Bilderreise mit einem Bummel durch die spanisch geprägte Altstadt über die Plaza de Armas und findet ihre Fortsetzung auf dem Altiplano, dem Hochland zu Füßen vereister Andengipfel. Hier besuchen wir die Grabtürme von Sillustani, bevor es zum Titicacasee geht, dem höchsten schiffbaren See der Erde. Ein Bootsausflug führt zu den Uros auf ihren schwimmenden Inseln und Schilfbooten, ein Besuch gilt der Insel Taquile mit ihren strickenden Männern und das restaurierte britische Dampfschiff „Yavari“ am Ufer bei Puno lädt zur Besichtigung ein. Über den 4319 Meter hohen La Raya - Pass erreicht der Reisende den Viracocha-Tempel von Raqchi und die kunstvoll verzierte Kirche von Andahuallillas. Weiter geht es nach Cuzco, dem ehemaligen Zentrum des Inkareiches. Hier bestaunen wir die Reste der Inkakultur mit dem Sonnentempel und der gewaltigen Steinmauer ebenso wie die Kirchen und Klöster der Kolonialmacht, etwa La Compania und die Kathedrale. Hoch über der Stadt erhebt sich die trutzige Festung Sacsayhuaman. Die Reise durch das Tal des Urubamba, eines Quellflusses des Amazonas, beginnt auf dem bunten Markt von Chinchero und führt nach Aguas Calientes, von wo aus man die legendäre Ruinenstadt Machu Picchu erreicht. Eine ausführliche Bildserie widmet sich der faszinierenden, geheimnisvollen Urwaldfestung kennen, die erst 1911 entdeckt wurde und seit dem Reisende aus aller Welt in ihren magischen Bann zieht.

Namibia, Botswana und die Viktoriafälle - Perlen im südlichen Afrika (17F-1402)

Mi. 08.03.2017 19:30 - 21:00 Uhr in Herscheid
Dozent: Karl-Wilhelm Specht

Bildervortrag

In Windhoek, der Hauptstadt Namibias, beginnt die Bilderreise. Windhoek, geprägt von der kolonialen Vergangenheit, ist heute eine moderne und aufstrebende afrikanische Großstadt. Die wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten aus der Kolonialzeit finden sich alle in einem verhältnismäßig kleinen Umkreis von ein paar hundert Metern oberhalb der Innenstadt: Christuskirche, Tintenpalast, Alte Feste, Reiterstandbild und Heinitzburg. Nicht koloniale Sehenswürdigkeiten sind z.B. der Heroes' Acre etwas südlich der Stadt oder die Märkte in Katutura. Weiter geht die Reise in atemberaubende Landschaften, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Zum Beispiel in das pittoreske Swakopmund an der kühleren Atlantikküste in unmittelbarer Nähe zur heißen, lebensfeindliche, aber dennoch eindrucksvollen Namib-Wüste mit ihren beeindruckenden Dünen. Kulturhistorische Höhepunkte wie Twyfelfontain mit seine tausenden von Steinritzungen wechseln mit Kunstwerken der Natur in Form von gewaltigen Steinkugeln in den Erongo-Bergen. Der Etosha-Nationalpark im Norden des Landes und die Flusslandschaften von Okavango und Chobe in Botswana werden dominiert von den riesigen Herden der einheimischen Tierwelt, die man aus atemberaubend kurzer Distanz beobachten kann. Zu den Höhepunkten gehört der Besuch der Victoriafälle in Simbabwe, die zu den großen Naturwundern der Erde zählt.

Einmal quer durch die USA (17F-1403)

Do. 30.03.2017 19:30 - 21:00 Uhr in Herscheid
Dozent: Michael Moll

Bildervortrag

Wie erlebt man am besten ein klassisches Roadmovie? Ganz einfach, man schnappt sich einen Leihwagen und fährt damit in den Vereinigten Staaten von Motel zu Motel und erlebt dabei aufregende Städte und faszinierende Landschaften. Reisejournalist Michael Moll aus Essen wagte dieses Abenteuer mit seiner Frau. Nach ihrer Ankunft mit der Queen Mary 2 erlebten sie den 15. Jahrestag von 9/11 in New York und reisten von der Ostküste zur Westküste. Sie machten Station in Chicago, Los Angeles, San Francisco und Las Vegas. Außerdem ließen sie es sich nicht nehmen, die Rocky Mountains und die zahlreichen Nationalparks in Utah zu besichtigen, sowie sich in Roswell auf Spurensuche nach außerirdischem Leben zu begegnen. Mit Florida und einem Besuch vor dem Weißen Haus in Washington D.C. beendeten sie ihren Rundtrip durch die USA und nehmen Sie nun auf einer Bilder- und Videoreise mit, um Ihnen ihre Erlebnisse humorvoll und interessant zu präsentieren.



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