Programm >> Kultursalon >> Kreatives Schreiben

Veranstaltung "" (Nr. ) ist für Anmeldungen nicht freigegeben.

Geschichtenschmiede - Blaue Wunder (20F-3001)

Do. 20.02.2020 (19:30 - 21:45 Uhr) - Do. 25.06.2020 in Kierspe
Dozentin: Marion Görnig

„Was wissen die Armen, denen nie ein Blau aufging am Ziel ihres Herzens oder am Weg ihres Traums in der Nacht. Oder die Enthimmelten, die Frühblauberaubten.“ (Else Lasker-Schüler, Briefe nach Norwegen)

Die Frühblauberaubten. Welch ein Wort. Kaum eine andere Farbe hat bis heute so viele Künstler und Dichter inspiriert, hat ihre Phantasie so beflügelt wie der Farbe Blau. So vielen Bildern, so vielen Texten hat die Magie dieser Farbe tiefsten Ausdruck verliehen. Blau, das ist die Projektionsfläche von Träumen, Sehnsüchten und Erinnerungen, sie ist die Farbe der Utopie. Und wie viele Blaus haben sie erfunden, die Dichter. Das Fernblau, ganz weit weg, und das geläufige, wenn auch poetisch überhöhte Meeresblau. Das nachzudenkende Jugendblau von Ernst Jandl oder das Krokusblau der ersten Frühlingsblüten. Wir schreiben Geschichten rund um die Farbe Blau in all ihren Tönen, Namen und Bildern.

Geschichtenschmiede - Blaue Wunder (20F-3002)

Do. 27.02.2020 (19:30 - 21:45 Uhr) - Do. 13.08.2020 in Kierspe
Dozentin: Marion Görnig

„Was wissen die Armen, denen nie ein Blau aufging am Ziel ihres Herzens oder am Weg ihres Traums in der Nacht. Oder die Enthimmelten, die Frühblauberaubten.“ (Else Lasker-Schüler, Briefe nach Norwegen)

Die Frühblauberaubten. Welch ein Wort. Kaum eine andere Farbe hat bis heute so viele Künstler und Dichter inspiriert, hat ihre Phantasie so beflügelt wie der Farbe Blau. So vielen Bildern, so vielen Texten hat die Magie dieser Farbe tiefsten Ausdruck verliehen. Blau, das ist die Projektionsfläche von Träumen, Sehnsüchten und Erinnerungen, sie ist die Farbe der Utopie. Und wie viele Blaus haben sie erfunden, die Dichter. Das Fernblau, ganz weit weg, und das geläufige, wenn auch poetisch überhöhte Meeresblau. Das nachzudenkende Jugendblau von Ernst Jandl oder das Krokusblau der ersten Frühlingsblüten. Wir schreiben Geschichten rund um die Farbe Blau in all ihren Tönen, Namen und Bildern.


In diesem Kurs geht es parallel zum Thema auch um Grundlagen und Techniken des Erzählens. Neue Teilnehmende sollten sich zu dieser Gruppe der Geschichtenschmiede anmelden.

krimiwerkstatt: Mord mit spitzer Feder (20F-3003)

So. 22.03.2020 (13:00 - 16:00 Uhr) - So. 21.06.2020 in Kierspe
Dozentin: Marion Görnig

Arbeitskreis für Autorinnen und Autoren

In der krimiwerkstatt treffen sich Autorinnen und Autoren zu sonntäglichen Untaten. Vor allem geht es hier um das Schreiben selbst, das gewürzt, ergänzt, untermauert wird mit ein wenig Theorie des Kriminalromans und anderer literarischer Verbrechen. Jede Autorin, jeder Autor schreibt an einer Kriminalerzählung – welcher Couleur auch immer – und stellt sie der Gruppe vor. Das können ganz kurze Kriminalgeschichten sein oder eine längere Erzählung, deren Entstehen die anderen mitverfolgen und diskutieren. Denn kritisches Urteil, konstruktive Vorschläge, schlaue Impulse und kreatives Mitdenken sind gefragt. Weil die Abgründe des Verbrechens besonders tief sind in konspirativen Gruppen.

Inszeniertes Lesen - Vorlesen wie im Hörbuch (20F-3004)

Sa. 04.04.2020 14:00 - 18:30 Uhr in Kierspe
Dozent: Kai Mönnich

Vorlesen wie im Hörbuch - ob Märchen oder Krimi. Der Schauspieler Kai Mönnich bietet in diesem Seminar ambitionierten Laien die Möglichkeit, die Grundzüge des inszenierten Lesens zu verstehen und, soweit in der Kürze der Zeit möglich, nachzuempfinden und zu erlernen.
Hierbei geht es um die Findung der eigenen Erzählhaltung und deren Optimierung, sowie das schauspielerische Vortragen der wörtlichen Rede der verschiedenen Figuren.
Teilnehmer bringen ihr Lieblingsbuch mit und suchen sich einen möglichst in sich geschlossenen Abschnitt aus, der eine Vorlesedauer von circa 5 Minuten hat. Anhand dieser Texte und eines Beispieltextes, den der Dozent mitbringt, werden die Erzählhaltung und die wörtlichen Reden erarbeitet. Ziel des Seminars ist eine neue Herangehensweise an Vorlesetexte und die Optimierung des Ausdrucks, damit Zuhörer und Lesender noch mehr Spaß haben.

Kai Mönnich seit 38 Jahren als Schauspieler und Regisseur tätig, lebt seit 15 Jahren in Gummersbach und unterrichtet angehende Sprecher an der Akademie deutsche POP seit 12 Jahren.

Inszeniertes Lesen - Vorlesen wie im Hörbuch - Aufbauworkshop (20F-3005)

Sa. 25.04.2020 11:30 - 16:00 Uhr in Halver
Dozent: Kai Mönnich

In diesem Aufbauworkshop bietet der Schauspieler Kai Mönnich ein weiterführendes Training an für all diejenigen, die am Workshop I schon einmal teilgenommen haben.
Es geht um die Findung genreangepasster Erzählhaltungen und um die Fortführung der Stimmtransformation für die wörtlichen Reden, ein an sich langwieriger Prozess.
Jeder Teilnehmende wird gebeten, 5-minütige Texte aus den Genres Kinderbuch, Krimi, Sachtext und einem Lieblingsgenre mitzubringen. Im Mittelpunkt steht das Training und die individuelle Optimierung jedes Teilnehmenden, damit das Vorlesen noch mehr Spaß macht und die Zuhörer den Text noch intensiver miterleben können.

Die Teilnehmer*innen haben die Möglichkeit, ihre erworbenen Fähigkeiten auch einmal vor Publikum zu erproben. Die Bühne dazu bietet das nächste Literaturcafé der VHS.

Lessingtage (20F-3006)

Do. 11.06.2020 (09:00 - 16:30 Uhr) - So. 14.06.2020 in Überörtlich
Dozentin: Marion Görnig

Workshop in Wolfenbüttel für Autorinnen und Autoren
der VHS-Geschichtenschmiede

Gotthold Ephraim Lessing: Seine eigenen Arbeiten erscheinen uns heute wie die Prototypen für das sich später entwickelnde bürgerliche deutsche Drama. „Miss Sara Sampson“ gilt als erstes deutschsprachiges bürgerliches Trauerspiel, „Minna von Barnhelm“ als Vorbild für viele klassische deutsche Lustspiele, „Nathan der Weise“ als erstes weltanschauliches Ideendrama. Als Lessing von Herzog Carl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel 1770 an die herzogliche Bibliothek berufen wurde, war er bereits ein berühmter Mann: als Dichter, Kritiker, Dramaturg und Gelehrter. In Wolfenbüttel vollendete Lessing sein bürgerliches Trauerspiel "Emilia Galotti". Im Winter 1777 bezog er mit seiner schwangeren Frau Eva König das Lessinghaus. An Weihnachten wurde ihr gemeinsamer Sohn geboren, er lebte nur einige Stunden. Eva Lessing starb kurz darauf am Kindbettfieber. Fortan arbeitete Lessing in dem Sterbezimmer seiner Frau. Welche eine große tragische Geschichte. Wir werden ihr folgen in diesen Tagen in Wolfenbüttel und selber schreiben über Theater und Toleranz und Liebe.