Programm >> Forum >> Regionalgeschichte und Familienforschung

Aus dem Leben des Zeitzeugen Kurt Stern (20F-1050)

Mo. 27.01.2020 19:00 - 20:30 Uhr in Meinerzhagen
Dozentin: Ira Zezulak-Hölzer

Geschichtswerkstatt Meinerzhagen
Vortrag in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Meinerzhagen e.V.

Am 27. Januar ist der deutsche und internationale Holocaust-Gedenktag. An diesem 27. Januar 2020 wäre Kurt Stern aus Meinerzhagen 100 Jahre alt geworden. In einem Video-Interview aus dem Jahr 1998 erzählt Kurt Stern über seine Familie, seine Kindheit und Schulzeit in Meinerzhagen, die Verfolgungen in der NS-Zeit, seine Flucht nach Shanghai und den Neuanfang in San Francisco. Das Stadtarchiv Meinerzhagen stellt Teile dieses Interviews mit einer deutschen Übersetzung in einer kommentierten Veranstaltung vor.

Abendführung im Bakelit-Museum Kierspe (20F-1051)

Fr. 28.02.2020 18:00 - 21:45 Uhr in Kierspe
Dozent: Peter Heins (Heimatverein Kierspe e.V.)

Werkstatt Geschichte
Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Kierspe e.V.

Erleben Sie Kunststoffprodukte aus dem vergangenen Jahrhundert!
Führung

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr laden der Heimatverein Kierspe und die VHS auch in diesem Februar wieder ein zu einem neuen Museumsabend. Das Bakelit-Museum in Kierspe ist ein ganz besonderes Haus, es ist sogar landesweit einzigartig. Denn hier kann man wie nirgendwo anders eine ganz außergewöhnliche Palette von Kunststoffprodukten aus dem vergangenen Jahrhundert erleben. Am Freitag, dem 22. Februar lädt das Museumsteam in Zusammenarbeit mit der VHS ein, sich die einmalige Sammlung anzuschauen. An diesem Abend sind Besucher eingeladen, die Einrichtung einmal zu später Stunde zu besuchen. Sie können spontan kommen, ganz ohne Voranmeldung. Von 18.00 Uhr bis 21.30 Uhr starten jeweils zur vollen und zur halben Stunde fachkundige Führungen.
Der erste Kunststoff hieß Bakelit und wurde ab 1910 produziert. Formstabilität, Hitzebeständigkeit und gute Isoliereigenschaften waren die besonderen Merkmale des neuen Materials, die besonders der expandierenden Elektroindustrie sehr entgegen kamen. Es entwickelte sich in der Region um Kierspe, Lüdenscheid und Schalksmühle das westliche Kompetenzzentrum der deutschen Kunststoffindustrie. Der Bakelit-Boom gab einen ungeheuren Aufschwung. Das ist der Grund, warum der Heimatverein Kierspe im Bakelit-Museum interessante Produkte der heimischen Firmen präsentiert, die weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt geworden sind. Schalter, Steckdosen, Leuchten, Telefone, Radios, Fotoapparate und viele Haushalt- und Hobbyartikel sind zu bewundern. Eine Programmbereicherung sind Art-Deco-Leuchten und Designer-Produkte. Die fast unendliche Bandbreite des ersten Kunststoffes ist hier zu erkennen.
Gönnen Sie sich einen informativen Abend. Sie sind herzlich willkommen.

Von der Fabrik auf die Gleise (20F-1052)

Mo. 10.02.2020 19:30 - 21:00 Uhr in Halver
Dozent: Dr. Oliver Schulz

Zur Geschichte des Schienenverkehrs zwischen Volme und Wupper

Die Industrialisierung im Rheinland und in Westfalen seit dem 19. Jahrhundert ist untrennbar mit der verbesserten Verkehrserschließung und hier vor allem mit dem Eisenbahnbau verbunden. Viele dieser einst wichtigen Verkehrsadern sind jedoch bereits vor längerer Zeit stillgelegt worden. Der Vortrag wird die Geschichte der oftmals abgebauten und in Vergessenheit geratenen (Wuppertal – Radevormwald – Brügge (Westf.), Remscheid-Lennep – Marienheide) oder heute in abgeänderter Form noch betriebenen Strecken (Hagen – Brügge (Westf.) – Dieringhausen, Brügge (Westf.) – Lüdenscheid) in Erinnerung rufen und ihre Bedeutung für die industrielle Entwicklung des bergisch-märkischen Industriegebiets herausarbeiten. Außerdem wird es um die Entwicklung der Bahnknotenpunkte Brügge (Westf.) und Dieringhausen sowie schließlich um die Frage gehen, welche Rolle der Güterverkehr auf diesen Strecken spielte.

Familienforschung leicht gemacht (20F-1053)

Mi. 29.04.2020 18:30 - 20:45 Uhr in Halver
Dozent: Volker Lübke

Die Suche nach den Wurzeln – von Omas Dachboden bis ins Internet

In der Großfamilie wurden Familiengeschichten ganz automatisch von Generation zu Generation weitergetragen. Im modernen Leben ist dafür meist kein Platz. Doch manchmal ergeben sich Gelegenheiten, spannende Erkenntnisse über die eigenen Vorfahren zu erhalten, die am Ende nur ein wenig geordnet werden wollen, um sie an die eigenen Kinder und Enkel weiterzugeben. Aber Vorsicht: Was mit dem Sammeln von Namen, Geburts- und Sterbedaten beginnt, weitet sich schnell zu einem spannenden Hobby aus. Einmal vom Virus Familienforschung infiziert, sind es vor allem die Menschen und ihre Geschichten, die sich hinter den nackten Daten verbergen und den Forscherdrang beflügeln. Das Seminar vermittelt die Grundlagen der Familienforschung: Wie fange ich an? Wo könnte ich fündig werden? Wie lege ich Stammbaum oder Familienchronik an? Und welche Hilfe bieten Computer und Internet?