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Veranstaltung "Von Märchenbrüdern und Romantikerträumen" (Nr. 3006) ist für Anmeldungen nicht freigegeben.

Geschichtenschmiede - Skakespeares Welt (19F-3001)

Do. 21.02.2019 (19:30 - 21:45 Uhr) - Do. 27.06.2019 in Kierspe
Dozentin: Marion Görnig

„Das ist das Wesen der Kunst, der Literatur, des Theaters: Jeder liest ein anderes Buch, jeder sieht ein anderes Stück auf der Bühne. Wir sehen uns selbst gespiegelt in den Werken. Unsere Gedanken, Träume, unsere Abgründe. Das Kunstwerk wächst, je stärker sich der Zuschauer mit dem Stoff, mit den Figuren des Dramas identifizieren kann. Und je offener und wandelbarer über Zeiten und Kontinente hinweg ein Kunstwerk ist, umso besser ist es. Shakespeares Stücke sind von größtmöglicher Offenheit und Anschlussfähigkeit.“ Volker Weidermann im SPIEGEL 17/2016)

Bekannte britische Autorinnen und Autoren haben im Jubiläumsjahr 2016, 400 Jahre waren da vergangen seit dem Tod des Barden, das getan. Sie haben angeschlossen an Shakespeares Stücke, haben ihm ihre Referenz erwiesen, indem sie ihre moderne Version seiner Dramen, seiner Themen, seiner Figuren schrieben. Doch warum sollte Hamlets Sein-oder-Nicht-Sein-Frage nicht auch einer in einer Kurzgeschichte nach einer Antwort suchen, Julia einen anderen Ausweg als den Tod finden und Richard der Dritte sich ins 21. Jahrhundert verlaufen. An Rollen für ihn mangelt es da wahrscheinlich nicht, weder auf der einen noch auf der anderen Seite des Atlantik. Aber wahrscheinlich wird es in diesem Fall auf eine Satire hinauslaufen.

Geschichtenschmiede - Shakespeares Welt (19F-3002)

Do. 28.02.2019 (19:30 - 21:45 Uhr) - Do. 04.07.2019 in Kierspe
Dozentin: Marion Görnig

„Das ist das Wesen der Kunst, der Literatur, des Theaters: Jeder liest ein anderes Buch, jeder sieht ein anderes Stück auf der Bühne. Wir sehen uns selbst gespiegelt in den Werken. Unsere Gedanken, Träume, unsere Abgründe. Das Kunstwerk wächst, je stärker sich der Zuschauer mit dem Stoff, mit den Figuren des Dramas identifizieren kann. Und je offener und wandelbarer über Zeiten und Kontinente hinweg ein Kunstwerk ist, umso besser ist es. Shakespeares Stücke sind von größtmöglicher Offenheit und Anschlussfähigkeit.“ Volker Weidermann im SPIEGEL 17/2016)

Bekannte britische Autorinnen und Autoren haben im Jubiläumsjahr 2016, 400 Jahre waren da vergangen seit dem Tod des Barden, das getan. Sie haben angeschlossen an Shakespeares Stücke, haben ihm ihre Referenz erwiesen, indem sie ihre moderne Version seiner Dramen, seiner Themen, seiner Figuren schrieben. Doch warum sollte Hamlets Sein-oder-Nicht-Sein-Frage nicht auch einer in einer Kurzgeschichte nach einer Antwort suchen, Julia einen anderen Ausweg als den Tod finden und Richard der Dritte sich ins 21. Jahrhundert verlaufen. An Rollen für ihn mangelt es da wahrscheinlich nicht, weder auf der einen noch auf der anderen Seite des Atlantik. Aber wahrscheinlich wird es in diesem Fall auf eine Satire hinauslaufen.

Neue Teilnehmende sind in diesem Kurs herzlich willkommen und sollten sich von dem großen Namen Shakespeare nicht abschrecken lassen. Unsere Geschichten sind und bleiben von unserer Welt.

krimiwerkstatt: Mord mit spitzer Feder (19F-3003)

So. 10.03.2019 (13:00 - 16:00 Uhr) - So. 30.06.2019 in Kierspe
Dozentin: Marion Görnig

Arbeitskreis für Autorinnen und Autoren

In der krimiwerkstatt treffen sich Autorinnen und Autoren zu sonntäglichen Untaten. Vor allem geht es hier um das Schreiben selbst, das gewürzt, ergänzt, untermauert wird mit ein wenig Theorie des Kriminalromans und anderer literarischer Verbrechen. Jede Autorin, jeder Autor schreibt an einer Kriminalerzählung – welcher Couleur auch immer – und stellt sie der Gruppe vor. Das können ganz kurze Kriminalgeschichten sein oder eine längere Erzählung, deren Entstehen die anderen mitverfolgen und diskutieren. Denn kritisches Urteil, konstruktive Vorschläge, schlaue Impulse und kreatives Mitdenken sind gefragt. Weil die Abgründe des Verbrechens besonders tief sind in konspirativen Gruppen.

Inszeniertes Lesen - Vorlesen wie im Hörbuch (19F-3004)

Sa. 16.03.2019 14:00 - 18:30 Uhr in Halver
Dozent: Kai Mönnich

Vorlesen wie im Hörbuch - ob Märchen oder Krimi. Der Schauspieler Kai Mönnich bietet in diesem Seminar ambitionierten Laien die Möglichkeit, die Grundzüge des inszenierten Lesens zu verstehen und, soweit in der Kürze der Zeit möglich, nachzuempfinden und zu erlernen.
Hierbei geht es um die Findung der eigenen Erzählhaltung und deren Optimierung, sowie das schauspielerische Vortragen der wörtlichen Rede der verschiedenen Figuren.
Teilnehmer bringen ihr Lieblingsbuch mit und suchen sich einen möglichst in sich geschlossenen Abschnitt aus, der eine Vorlesedauer von circa 5 Minuten hat. Anhand dieser Texte und eines Beispieltextes, den der Dozent mitbringt, werden die Erzählhaltung und die wörtlichen Reden erarbeitet. Ziel des Seminars ist eine neue Herangehensweise an Vorlesetexte und die Optimierung des Ausdrucks, damit Zuhörer und Lesender noch mehr Spaß haben.

Kai Mönnich seit 38 Jahren als Schauspieler und Regisseur tätig, lebt seit 14 Jahren in Gummersbach und unterrichtet angehende Sprecher an der Akademie deutsche POP seit 11 Jahren.

Inszeniertes Lesen - Vorlesen wie im Hörbuch II (19F-3005)

Sa. 18.05.2019 14:00 - 18:30 Uhr in Schalksmühle
Dozent: Kai Mönnich

In diesem Aufbauworkshop bietet der Schauspieler Kai Mönnich ein weiterführendes Training an für all diejenigen, die am Workshop I schon einmal teilgenommen haben.
Es geht um die Findung genreangepasster Erzählhaltungen und um die Fortführung der Stimmtransformation für die wörtlichen Reden, ein an sich langwieriger Prozess.
Jeder Teilnehmende wird gebeten, 5-minütige Texte aus den Genres Kinderbuch, Krimi, Sachtext und einem Lieblingsgenre mitzubringen. Im Mittelpunkt steht das Training und die individuelle Optimierung jedes Teilnehmenden, damit das Vorlesen noch mehr Spaß macht und die Zuhörer den Text noch intensiver miterleben können.

Von Märchenbrüdern und Romantikerträumen (19F-3006)

Do. 30.05.2019 (09:00 - 16:30 Uhr) - So. 02.06.2019 in Überörtlich
Dozentin: Marion Görnig

Workshop in Marburg für Autorinnen und Autoren
der VHS-Geschichtenschmiede

Marburg, die Stadt an der Lahn mit ihren steilen Wegen und vielen Treppen, die zur Burg hoch oben führen. Wer hat hier nicht alles studiert, gelebt, hat geforscht, nach hinten geschaut und nach vorne, hat sich die Köpfe heiß geredet in den Salons und Pläne für neue Zeiten gemacht. Die Brüder Grimm haben hier studiert und schon einmal nach den Märchen geschaut. Die jungen Romantiker, unter ihnen Clemens von Brentano, haben sich in den Salons getroffen und eine neue Welt herbeidiskutiert, eine Welt des freien Gesprächs, das niemanden ausschloss, schon gar nicht die Frauen. Hannah Ahrend hat hier studiert, bevor die Nazis sie zwangen, ihr Heimatland zu verlassen, Marie Luise Kaschnitz hat vier Jahre ihres Lebens in Marburg verbracht, Mascha Kaléko zwei Kindheitsjahre und die junge Christine Brückner leitete in den Hungerjahren nach dem Krieg die Mensa der Universität. Kein Wunder, dass sie in ihrer Poenichen-Trilogie viele Jahre später ihre Heldin hier eine nahrhafte Fischbratküche eröffnen lässt. Wir werden in Marburg viele Treppen steigen und schreiben zu dem, was die Stadt uns erzählt. Märchenhaftes wird sie flüstern und Romantisches träumen lassen.