Programm >> Vorträge und Lesungen
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Mit dem Postschiff der HURTIGRUTEN entlang der norwegischen Küste (19F-1401)

Do. 11.04.2019 20:00 - 21:30 Uhr in Meinerzhagen
Dozent: Georg Krumm

Bildervortrag

Eine Dia-Show mit 8 Projektoren in Breitwand-(Cinemascope) Panorama-Technik

Noch zwei Jahre vor der ersten Hurtigruten-Fahrt, im Jahr 1881, existierte vom ganzen norwegischen Seeraum keine zuverlässige Karte. Schiffsverkehr fand nur tagsüber und sporadisch statt. Richard With war der erste Kapitän, der sich zutraute den komplizierten und riskanten Weg durch die Schären und Küstenregionen zu wagen. Sein Ziel: die Verbindung der nördlichen Landesteile, die im Winter regelmäßig isoliert waren, mit dem Süden. Er schaffte die Tour von Trondheim nach Hammerfest in nur einer Woche, wozu man damals Monate benötigte. Das war die Geburtsstunde der Hurtigruten-Fahrt.
Kein Tag gleicht dem anderen an Bord der Hurtigruten-Schiffe. Dramatische Naturerlebnisse entlang enger Fjord-Wände wechseln mit spektakulären Landschaften und der einzigartigen Mitternachtssonne im Norden. Mehr als 110 Jahre lang sind Hurtigruten-Schiffe auf Reise gegangen. Eingerichtet wurde die Schiffsstrecke, um weit nördlich liegende Ortschaften das ganze Jahr über mit den südlichen Landesteilen zu verbinden und zwar ganz gleich, welche Wetterbedingungen herrschten. In anderen Ländern kommt man zur Küste oder entfernt sich von ihr. Aber die Hurtigrute verlässt Norwegens langgestreckte Küste nie. Sie fährt an beiden Enden, in beiden Richtungen immer neuen Naturerlebnissen entgegen. Für die Hurtigrute öffnet sich jeden Tag eine neue Fahrrinne, trotz schmaler Passagen wie Skjellanger, Steinsund oder dem legendären Raftsund. Obwohl sie wie Kreuzfahrtschiffe aussehen, sind es Transportschiffe für die Küstenbewohner. An den ursprünglichen Reizen einer Hurtigruten-Fahrt hat sich bis heute nichts geändert. Dass die Hurtigruten den Titel „Schönste Seereise der Welt“ besitzt, liegt aber auch an dem, was die Reise umgibt. Die Mitreisenden und die Mannschaft strahlen eben die Ruhe und Gelassenheit aus, die unsere hektische Welt heute so vermissen lässt.
Ein Multimedia-Vortrag, live gesprochen und präsentiert. Begleitinformationen zur Bilderreise sind als Videobeiträge auf DVD und Blu-ray erhältlich.

Mit dem Fahrrad durch den Orient und Asien (19F-1402)

Fr. 15.03.2019 19:30 - 21:00 Uhr in Meinerzhagen
Dozent: Ingo Ehret

3D-Bildervortrag

20 Jahre Abenteuer – Nomade auf Zeit

Er sieht sich selbst als einen leidenschaftlichen Globetrotter, dem die Freiheit zu reisen mehr bedeutet als Sicherheit und Wohlstand. Mit 22 beginnt er Europa per Zug zu entdecken. In den folgenden Jahren werden die Reisen exotischer und länger, das Fahrrad wird zu seinem idealen Transportmittel und im Gepäck liegt eine analoge 3D-Kamera und 50 Diafilme. Ingo Ehret erzählt über seine Lieblingsländer der letzten 20 Jahre. Die herzliche Gastfreundschaft der Beduinen in Syrien, das sich verlieren in den duftenden Basaren von Damaskus und die einzigartige Architektur im Jemen lassen ihn immer wieder zurückkehren in den Nahen Osten. Nie im Traum hat er gedacht, dass diese Länder nach dem arabischen Frühling in Schutt und Asche gebombt werden und Deutschland zu einem rettenden Hafen für Flüchtlinge wird. In Jerusalem beobachtet er die Gläubigen der monotheistischen Weltreligionen, die in der Altstadt auf engstem Raum leben und Spannungen hautnah spürbar sind. Auf mehreren Reisen in Afrika sucht er das Abenteuer abseits der touristischen Wege. Äthiopien mit seiner Vielfalt an Menschen und Landschaften zieht ihn magisch an. Er folgt den Salzkarawanen in die menschenfeindliche Danakil Wüste, die vom Volk der Afar besiedelt wird. In Kirgisien trifft er mit Sophie Sander eine ebenso passionierte Nomadin auf Zeit. Gemeinsam radeln sie in Richtung China, überqueren in Osttibet Pässe von knapp 5000m und erreichen nach 5 Monaten das sich im Umbruch befindende, geheimnisvolle Myanmar in Südostasien.
Diese Reise sollte sein Leben nachhaltig verändern. In seiner 3D-Live-Multivision nimmt er die Besucher mit in faszinierende Länder, Kulturen und den Alltag der Menschen.
Weitere Infos und Trailer unter www.ingo-ehret.de

Romantisches Deutschland - Sehnsuchtsorte von den Alpen bis zur Nordsee (19F-1403)

Do. 16.05.2019 18:30 - 20:00 Uhr in Meinerzhagen
Dozent: Dr. Stefan Roggenbuck

Bildervortrag

Deutschland erfreut sich als Reiseland zunehmender Beliebtheit. Die Gäste kommen nicht nur aus Europa, sondern auch aus Amerika und dem Fernen Osten. Besonders angetan sind sie von Orten, die romantisch anmuten. Darunter befinden sich neben sagenhaften Burgen und Schlössern auch Altstädte mit Sakral-, Fachwerk- und Jugendstilarchitektur, Weindörfer in malerischen Flusstälern und gemütliche Gartenstadtsiedlungen. Idyllische Berg-, See- und Küstenlandschaften laden zu außergewöhnlichen Naturerlebnissen ein. - Die Bilderreise startet am Bayerischen Meer, führt über Mittelgebirge an den Rhein und die Mosel, von der Deutschen Wein- zur Märchenstraße und vom Münsterland bis auf die Insel Norderney.

Mexiko - Im Land der Maya und Azteken (19F-1404)

Mi. 03.04.2019 19:30 - 21:00 Uhr in Kierspe
Dozent: Dr. Stefan Roggenbuck

Bildervortrag

Mexiko gehört zu den großen Kulturnationen Lateinamerikas. Hier entstand die Wandmalerei-Bewegung (muralismo), ein origineller Beitrag zur internationalen modernen Kunst. Dabei verfügt das Land über ein reiches Kulturerbe, das sich nicht nur bei den Maya und Azteken, sondern auch in der spanischen Kolonialzeit artikulierte. Mexikos Ringen um eine eigene kulturelle Identität zwischen Altamerika und Europa/USA kommt im Leben und Werk von Frida Kahlo zum Ausdruck. - Der Beamervortrag spürt die Wurzeln mexikanischer Kultur auf und schlägt Brücken zur heutigen Realität eines Schwellenlandes. Dabei werden Bilder von Mexiko-Stadt, dem zentralen Hochland und Yucatán (Karibik) gezeigt.

Die Azoren - Neun Blumentöpfe im Atlantik (19F-1405)

Do. 14.03.2019 19:30 - 21:00 Uhr in Halver
Dozent: Torsten Dreyer

Bildervortrag

Die Azoren – das sind neun Inseln unterschiedlicher Größe mitten im Atlantik zwischen Europa und Nordamerika. Ihre vulkanische Herkunft ist allen gemeinsam, denn sie liegen an der Kante der tektonischen Platten. Aber die Inseln sind sehr unterschiedlich, jede hat ihren ganz eigenen Charakter. Die portugiesischen Azoren sind noch immer ein Insider-Tipp für Wanderer und Naturliebhaber. Inselhüpfen geht überwiegend mit Flugzeugen. Es gibt aber auch Fähren zwischen einzelnen Inseln. Der Journalist und Reiseleiter Torsten Dreyer, der in Portugal gelebt und studiert hat, war schon auf allen neun Inseln, mehr als zehnmal bereiste er mittlerweile die Azoren. Fast 15.000 Fotos und Kurzvideos sind dabei entstanden. Seit 2017 ist er auch als Reiseleiter auf den Azoren unterwegs. An diesem Abend lädt er ein zu einer Foto-Reise über alle neun Inseln. Präsentiert wird die faszinierende Naturwelt der Inseln, erzählt werden Geschichten über Wale und Walfang, Weinanbau und Holsteiner Kühe, Fajas und den höchsten Berg Portugals, den Pico mit seinen “Hüten“, den Fischreichtum und die Armut der Menschen, Atlantiküberquerungen und Überseekabel, eine kleine Insel mit Mini-Ort und großer Caldeira (Vulkankrater), den Kolumbus-Besuch und heiße Quellen, einem warmen Bad im Meer, Essenkochen in der Erde, warmen Wasserfällen und tiefen Kratern. Und natürlich wird auch das „Geheimnis“ des Azoren-Hochs“ gelüftet.
Auf ausdrücklichen Wunsch des Referenten wird für diese Veranstaltung kein festgelegter Eintritt genommen. Nach dem Prinzip „Geben, was es mit wert ist“, wird am Ende der Veranstaltung ein „Hut“ aufgestellt, in den jeder den Betrag geben kann, die ihm der Abend wert gewesen ist.

Kalifornien - auf dem legendären Highway 1 (19F-1406)

Mi. 20.03.2019 19:30 - 21:00 Uhr in Halver
Dozent: Dr. Stefan Roggenbuck

Bildervortrag

Von San Francisco bis Los Angeles

„Weltweit großartigste Begegnung zwischen Land und Meer“ – so urteilte der Schriftsteller Robert Louis Stevenson über die wilde Küste bei Big Sur. Sie ist eingebunden in eine der Traumstraßen der Welt, den Highway 1. Er verbindet Nord- mit Südkalifornien auf über 1.000 Kilometer. Der Lichtbildvortrag widmet sich dem interessantesten Abschnitt von San Francisco bis Los Angeles. Insbesondere die Amerikanische Riviera zwischen der Monterey-Bucht und Santa Barbara bietet spektakuläre Landschaften. Schroffe Felsen wechseln sich ab mit traumhaften Sandstränden und Wäldern mit üppiger Vegetation. Außerdem werden Bilder von den hier lebenden Menschen und der Tierwelt gezeigt. Praktische Tipps für eine bezahlbare USA-Reise runden die Präsentation ab.

Slowenien mit dem Wohnmobil (19F-1407)

Di. 02.04.2019 19:30 - 21:00 Uhr in Halver
Dozent: Michael Moll

Bildervortrag

Kleines Land – große Wirkung. Slowenien ist ungefähr so groß wie Sachsen-Anhalt. Dennoch bietet das moderne Land eine genauso abwechslungsreiche Landschaft wie „die Großen“. Der höchste Punkt des Landes erhebt sich mitten in einem Nationalpark der Alpen und ist fast 3.000 Meter hoch. Und trotzdem sind es nur knapp 70 Kilometer Luftlinie bis zur Meereshöhe an der Küste der Adria. Dazwischen liegen zahlreiche Gipfel, Seen, Höhlen und pittoreske Ortschaften, die das Land so vielfältig machen.
Erleben Sie Maribor, Ljubljana und viele andere Sehenswürdigkeiten in Slowenien mit dem Essener Reisebuchautor Michael Moll, der das Land bereits mehrfach mit dem Wohnmobil bereiste. Er zeigt Ihnen Campingplätze und Wohnmobilstellplätze bis weit in den flachen Osten des Landes kurz vor der Grenze zu Ungarn und nimmt sie mit auf Wandertouren im wunderschönen Triglav-Gebirge und in den Karawanken.

Chile und die Osterinsel (19F-1408)

Di. 26.02.2019 19:30 - 21:00 Uhr in Herscheid
Dozent: Karl-Wilhelm Specht

Bildervortrag

Atacama, Patagonien, Südseezauber

Auf fast 5000 Kilometer erstreckt sich Chile entlang der südamerikanischen Pazifikküste. Allein daher erklärt sich schon seine vielgestaltige Natur, die im Osten durch die Gebirgskette der Anden beherrscht wird. Im Süden des Landes ist der Torres del Paine-Nationalpark mit seinen Granitgipfeln und Talgletschern der landschaftliche Höhepunkt Patagoniens. Im Norden bilden bis zu 6000 Meter hohe Vulkane die gewaltige Kulisse der Atacama, der trockensten Wüste der Erde. Salzlagunen mit ihren Flamingos, Gebirgsschluchten mit bizarren Geländeformen sowie Geysire und Fumarolen im El Tatio-Vulkanfeld sind die attraktiven Besichtigungsregionen. Die von deutschen Auswanderern geprägte Gegend in Nordpatagonien bei Puerto Montt und Puerto Varas sowie das Zentrum der Hauptstadt Santiago und die Weltkulturerbe-Metropole Valparaiso sind Stationen dieser Reise – und ein schönes Weingut im Casablanca-Tal.
Fast 4000 Kilometer vom Festland entfernt ist die Osterinsel mit ihren rätselhaften Steinfiguren ein besonderer Ort, wo die polynesische Kultur auf Schritt und Tritt spürbar wird. So gilt der Besuch insbesondere den riesigen Kolossen aus Vulkangestein, deren Geheimnisse einschließlich der merkwürdigen Schriftzeichen immer noch nicht vollständig gelöst sind. In kraftvollen Tänzen und Gesängen wird die einzigartige Kultur aufrechterhalten, und romantische Eindrücke traumhafter Südseekulissen beschließen die Bilderreise in ein Land voller faszinierender Gegensätze. Eine Präsentation in Überblendtechnik auf Großleinwand.

Kanada - Der Osten (19F-1409)

Mi. 13.03.2019 19:30 - 21:00 Uhr in Herscheid
Dozent: Gerhard Braunöhler

Bildervortrag

Es muss nicht immer der Westen sein – auch der Osten Kanadas bietet viel Sehenswertes. Nach einem Abstecher zu den Niagarafällen führt die Bilderreise von Toronto aus ins moderne, französisch geprägte Montreal. Ganz anders präsentiert sich Québec mit malerischen Altstadtgassen. Auf einer Bootsfahrt im Sankt-Lorenz-Strom halten wir Ausschau nach Walen und wir wandern durch den Algonquin Nationalpark. Nebenbei erfährt man u. a. noch, warum das eher provinzielle Ottawa zur Hauptstadt Kanadas wurde und weshalb es eine Salatsoße gibt mit dem Namen „1000 Islands“ (die Inseln schauen wir uns auf einer Bootsfahrt an).
Ein Multivisionsvortrag mit ausgewählter Musik und vielen Reisetipps und Informationen.

Gabun - Rechts und links des Äquators (19F-1410)

Mi. 20.03.2019 19:30 - 21:00 Uhr in Herscheid
Dozent: Clemens Schmale

Bildervortrag

Auf Albert Schweitzers Spuren nach Lambarene

Vor wenigen Jahren wurde es 100 Jahre alt, das bekannte Urwaldhospital in Lambarene, welches der nicht minder berühmte Theologe, Bach-Interpret und Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer im damaligen Französisch-Äquatorialafrika gründete. Bis heute versorgt es die Menschen dieser Region. Schweitzer selber starb auch hier 1965 und wurde am Ufer des Flusses Ogooué begraben. Gut 50 Jahre später machte sich der Romanist Clemens Schmale gemeinsam mit der Internistin Dr. Andrea Schrickel auf den immer noch ungewöhnlichen Weg nach Gabun, um das kleine Land in Zentralafrika zu erleben und um zu sehen, wie sich das Erbe des „grand Docteur Schweitzer“ heutzutage präsentiert.
Der Vortrag bewegt sich geografisch entlang des Äquators, den der Referent gleich mehrfach auf dem Land- und Seeweg überquerte. Er skizziert Schweitzers Weg vom elsässischen Kaysersberg nach Afrika und führt durch den seit 1960 erst unabhängigen Staat Gabun, der touristisch –zu Unrecht - kaum eine Rolle spielt, aber gleichwohl zu den reicheren und stabileren Ländern Afrikas zählt. Die Reise führt in die kleine Hauptstadt Libreville und deren Umgebung, nach Cap Estérias, durch den Pongara Nationalpark nach Nyonié , per Taxi ins Landesinnere nach Lambarene und über längere Strecken per Boot den Ogooué hinab bis Port-Gentil, der isoliert liegenden und zweitgrößten Stadt des Landes am Atlantik.



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