Programm >> Vorträge und Lesungen
Für diese Veranstaltungen ist keine Anmeldung erforderlich!
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Auf ins Allgäu (19H-1411)

Di. 12.11.2019 19:30 - 21:00 Uhr in Herscheid
Dozent: Dieter Freigang

Bildervortrag

Als beliebteste bayerische Bergregion präsentiert das Allgäu rund um Oberstdorf ein grünes Landschaftsmeer von weiten Talflächen hinauf zu Almböden und steilen Grasbergen, die im Kontrast stehen zu markanten, aber meist leicht zugänglichen Felsbergen. Der Vortrag zeigt (fast) alles im Allgäu: von Oberstdorf, Hindelang, dem Kleinwalsertal und Tannheimer Tal geht es wanderleicht nach Gerstruben, ins Oytal, nach Spielmannsau, Einödsbach und weiter hinauf zu allen bekannten Allgäu-Hütten, wie Rappensee-, Kemptner-, Mindelheimer-, Schwarzwasser-, Tannheimer und Landsberger Hütte sowie zum neuen Waltenberger Haus. Leichte Wanderungen zum Laufbacher Eck, über das Gottesackerplateau zum Hohen Ifen und über die lange Nagelfluhkette machen Mut zu größeren Gipfelzielen wie Hochvogel, Widderstein, Krottenkopf und Gimpel. Zur außergewöhnlichen Beliebtheit des Allgäus haben die aussichtsreichen Höhenwege und kühnen Klettersteige beigetragen: die Fellhorn-Wanderung und der Heilbronner Weg als schönster deutscher Bergpfad sowie Hindelanger und Mindelheimer Klettersteig begeistern jährlich Tausende von Bergfreunden. Ein Info-Blatt enthält alle Daten zwischen Berg und Tal.

Madeira im Winter - ein Frühlingsmärchen (19H-1412)

Mi. 11.12.2019 19:30 - 21:00 Uhr in Herscheid
Dozent: Torsten Dreyer

Bildervortrag

Madeira, diese portugiesische Insel im Atlantik war schon immer ein Sehnsuchtsort. Ein Blütentraum rund ums Jahr, aber auch ein Vulkanfels mitten in der Brandung. Madeira ist ein Wanderparadies: Levada-Touren gehören zu einem Muss bei einem Inselbesuch. Madeira ist von Deutschland leicht direkt erreichbar. Es gibt für jeden etwas: Die pulsierende Insel-hauptstadt Funchal auf der einen Seite und die Abgeschiedenheit des In-selwestens oder die Bergwelt auf der anderen Seite. Trotz boomenden Tourismus, vielen Bautätigkeiten und der Durchlöcherung der Insel hat sich Madeira einen eigenen Charakter bewahrt. Die Menschen sind – vor allem abseits der Haupttouristenströme offen und hilfsbereit.
Der Journalist und Reiseleiter Torsten Dreyer war schon viele Male auf Madeira. Er reiste aber immer nur im Winter auf die klimatisch bevorzugte Insel. Rund 8.500 Fotos und Kurzvideos sind so über Jahre nur im Zeitraum zwischen Ende November und Anfang Februar entstanden. Einen Jahreswechsel auf Madeira zu erleben, ist etwas ganz Besonderes. Deshalb kommen auch immer viele Kreuzfahrer passend dorthin. Die Blumenpracht und die Fruchtbarkeit Madeiras ist beeindruckend. Ein Besuch in den Markthallen Funchals ist ein Fest für alle Sinne. Gehen Sie mit auf Ent-deckungsreise über Madeira, steigen Sie auf den höchsten Berg und wandern Sie ganz bequem auch die atemberaubendsten Stellen entlang.

Auf ausdrücklichen Wunsch des Referenten wird für diese Veranstaltung keine festgelegter Eintritt genommen. Nach dem Prinzip „Geben, was es mit wert ist“, wird am Ende der Veranstaltung ein „Hut“ aufgestellt, in den jeder den Betrag geben kann, die ihm der Abend wert gewesen ist.

Rom - Vom Tivoli bis zum Vatikan (19H-1413)

Mi. 20.11.2019 19:30 - 21:00 Uhr in Herscheid
Dozent: Dr. Stefan Roggenbuck

Bildervortrag

Die italienische Hauptstadt fasziniert mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten von der Antike bis zur Moderne. Im Minutentakt begegnen einem Tempel, Obelisken, Monumente und Kirchen; dazu kommen unzählige Plätze und Paläste, die dem Straßengewirr einzigartigen Charme verleihen. Rom gleicht einem Freilichtmuseum! Wie soll man dieses überwältigende urbane Panorama erschließen? Der Referent hat Rom durch ausgedehnte Exkursionen vom Tivoli bis zur Hadriansvilla und vom Forum bis zum Vatikan erobert und in der Villa Massimo auch einen Hauch von Dolce Vita eingefangen. Seinen spannenden Lichtbildvortrag beschließt er mit die Reisekasse schonenden Tipps.

Uganda - Afrikas Juwel (19H-1414)

Mi. 27.11.2019 19:30 - 21:00 Uhr in Herscheid
Dozent: Clemens Schmale

Bildervortrag

Nilquelle, Mondberge und Gorillas im Nebel

Winston Churchill sprach einst vom Juwel Afrikas, dem reichen, lieblichen und landschaftlich so abwechslungsreichen Land zwischen Albert- und Victoriasee, zwischen Riftvalley und Nilquelle, nördlich und südlich des Äquators.
Zu trauriger Berühmtheit weltweit gelangte es aber in den 70ern unter Idi Amin, dem gefürchteten Diktator in Kampala, der vielen heute noch in den Sinn kommt, wenn die Rede ist von Uganda, das touristisch aber längst wieder im Kommen ist - zumindest unter Insidern.
Im Übrigen sollte man andere Namen mit Uganda verbinden, z.B. den von Ernest Hemingway, der zwei Abstürze im Westen des Landes in den 50er Jahren überlebte oder den des großen Afrikaforschers Hanning Speke, der im 19. Jahrhundert die Quelle des Weißen Nils bei Jinja verortete und damit eine Jahrhunderte währende Diskussion beendete.
Der Referent führt in seinem Vortrag an diese genannten Orte, durch die großartigen und wichtigsten Nationalparks Ugandas - Murchison Falls, Queen Elizabeth, Lake Mburo, Kibale - und zu den letzten Berggorillas der Erde im Grenzgebiet zu Ruanda und dem Kongo.

Der Referent Clemens Schmale besuchte mehr als zehnmal den afrikanischen Kontinent von den Kapverden bis zur Libyschen Wüste und vom Atlasgebirge über Schweitzers Urwaldhospital in Lambarene bis zur Pazifikküste Mosambiks

Mord im Kurs - Die lange Nacht der Volkshochschulen- 100 Jahre VHS (19H-3200)

Fr. 20.09.2019 18:00 - 23:59 Uhr in Kierspe
Dozentin: VHS-Geschichtenschmiede

Die Volkshochschulen feiern in diesem Jahr 100. Geburtstag. Viele sind damals zur ersten Stunde 1919 gegründet worden, viele folgten nach, über 900 gibt es heute in Deutschland. Grund genug, zu feiern. Mit einer „Langen Nacht der Volkshochschulen“, zu der am heutigen Tag bundesweit eingeladen wird. Auch an unsere VHS. Wir haben uns zu diesem Anlass an ein eigenes Jubiläum erinnert, an das Jahr 2003, als der VHS-Zweckverband Volmetal das 25. Jahr seiner Gründung feierte mit einem Krimiwettbewerb unter dem Motto „Mord im Kurs“. Denn kreatives Schreiben, das ist ein ganz besonderes Markenzeichen unserer VHS, damals wie heute. „Wenn Ihre Phantasie auch vor Abgründigem nicht Halt macht, wenn Sie an der Stelle weiterdenken, an der die zehnte Teilnehmerin des Kurses „Vom Ehebruch in der Literatur“ zum letzten Kursabend unentschuldigt fehlt, an der im Computerraum das eine Kabel, das zum Kursleiter-PC führt, unbemerkt etwas anders verlegt ist als in der Stunde zuvor, an der ein Teilnehmer in „Dänisch für Fortgeschrittene“ sichtlich erblasst, als er die richtige Übersetzung eines ganz bestimmten Wortes erfährt … oder… oder…. Dann sollten Sie sich an dem Wettbewerb um den ersten Volmetaler Krimipreis beteiligen.“ So hieß es in der Wettbewerbsausschreibung.

Für diesen Abend haben wir die damals von der Jury ausgewählten besten 13 Mord-im-Kurs-Krimis noch einmal herausgesucht und die Autoren und Autorinnen eingeladen. Sie lesen in einer Non-Stop-Veranstaltung bis um Mitternacht ihren Krimi im Fritz-Linde-Zimmer.

Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, jederzeit an diesem langen Abend ins Bakelitmuseum im Alten Amtshaus zu kommen, einem (oder zwei, drei, vier…) der Krimis zu lauschen, die Museumsräume zu durchstreifen, Menschen zu treffen und bei leckeren Häppchen mit einem Glas Sekt auf die nächsten 100 Jahre Volkshochschule anzustoßen.

LiteraturCafé Nr. 41 - in der Heesfelder Mühle - Unverpackt - Ladengeschichten (19H-3201)

So. 15.09.2019 15:00 - 16:30 Uhr in Halver
Dozentin: VHS-Geschichtenschmiede

Heute trifft sich die Welt gerne ganz virtuell, auch beim Einkaufen im Internet. Man tauscht sich aus als „diese Kunden meinten“ über zu schlabbrige Pullis, gutsitzende Badeanzüge, stylische Schuhe und Bücher von grottenlangweilig bis schlafraubend.
Früher traf sich das Dorf ganz analog beim Einkaufen im gleichnamigen Dorfladen, in den Stadtteilen der Großstädte begegnete man den Nachbarn im Laden an der Ecke. Und tauschte sich ebenfalls aus über die letzten Fehlkäufe und den Kaffee, den man unbedingt probieren muss. Der Laden als Mikrokosmos, soziale Begegnungsstätte, lokale Nachrichtenbörse und Zuflucht vor einsamen vier Wänden.
Die VHS-Geschichtenschmiede haben sich literarische Gedanken gemacht zu Verpackungsfragen, Schraubgläsern, losen Waren aller Art, die unserer Umwelt guttun, Läden gestern, Läden heute, Einkaufen im modernen Shopping-Himmel und ob wir das alles brauchen, was wir so kaufen.

Mit Kaffee und Kuchen und Musik von der Sound Bäckerei.

Kressmann Taylor: Empfänger unbekannt (19H-3202)

So. 10.11.2019 20:00 - 21:30 Uhr in Meinerzhagen
Dozentin: Marion Görnig

Rezitationsabend

Am 9. November 1938 brannten die Synagogen in Deutschland. Das Fanal zu millionenfachem Mord, angeordnet von Staats wegen, legalisiert durch Anordnungen, übersehen von allen, die den Blick abwandten. Im selben Jahr erscheint in dem US-amerikanischen „Story magazine“ in mehreren Folgen ein kleiner Briefroman unter dem Titel „Adress Unknown“. Katherine Kressmann Taylor, die Autorin, ist Werbetexterin von Beruf und Mutter von drei Kindern. Sie ist keine bekannte Schriftstellerin und sie wird es auch nicht werden. Mehr hat sie nicht geschrieben als dieses eine literarische Meisterwerk von beklemmender Aktualität. Gestaltet als Briefroman zwischen einem amerikanischen Juden und einem Deutschen in den Monaten um die Machtergreifung 1933 zeichnet dieser Roman in bewegender Schlichtheit die dramatische Entwicklung einer Freundschaft, die zerbricht, in rasender Geschwindigkeit, von Brief zu Brief, und auf dem Höhepunkt eine so unerwartete Wendung nimmt, dass dem Lesenden der Atem stockt. „Nie wurde das zersetzende Gift des Nationalsozialismus eindringlicher beschrieben worden“, schreibt Elke Heidereich in ihrem Nachwort.
Gelesen wird an diesem Abend die Bühnenversion des Textes, die unter dem Titel „Empfänger unbekannt“ erschien.

"Ein neues Blau" (19H-3203)

Fr. 08.11.2019 19:00 - 20:30 Uhr in Meinerzhagen
Dozent: Dr. med. Thomas Saller

Tom Saller liest

Lesung mit freundlicher Unterstützung der
Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen

Als Lilis Mutter früh stirbt, kümmert sich ihr Vater Jakob rührend um sie. Aber erst als sie Günther von Pechmann kennenlernt, den Direktor der Königlichen Porzellan-Manufaktur, findet sie ihre Bestimmung: die Welt des Porzellans. Doch die Nationalsozialisten kommen an die Macht und Lili muss aus Berlin fliehen.

Fünfzig Jahre später lebt Lili wieder in Charlottenburg, zurückgezogen in ihrem Haus mit dem japanischen Garten. Sie spricht nicht viel über sich und ihr bewegtes Leben. Erst die 18-jährige Anja, widerspenstig und quer, kann Lili dazu bewegen, sich ihr zu öffnen. Stück für Stück enthüllt sich Lilis Geschichte, doch auch Anja hat ein Geheimnis. Welche Rolle spielt dabei die schlichte Porzellanschale, die die alte Frau wie einen Schatz hütet?
Der 1967 geborene Autor arbeitet seit dem Abschluss seines Medizinstudiums in der Nähe von Köln als Psychotherapeut. Neben seinem Beruf spielt er Saxophon in einer Jazz-Combo. Im Frühjahr 2018 erschien sein vielbeachtetes und hochgelobtes Romandebüt „Wenn Martha tanzt“, das sein Interesse für die Literatur und die Musik gekonnt miteinander verbindet.

Die Presse zu Wenn Martha tanzt:

»Tom Saller schildert eindrücklich die gesellschaftliche Veränderungen der Zwanzigerjahre bis zur Machtübernahme der Nazis.« NDR Kultur

»Tom Saller hat einen spannenden Erstling geschrieben, der alle Zutaten eines facettenreichen Familienromans enthält.« Brigitte Wir

»Saller nimmt uns mit auf eine spannende Reise durch das 20. Jahrhundert und endet mit einer überraschenden dramatischen Wendung. Eine Geschichte voller historischer Verweise und mit noch mehr großen Gefühlen.« emotion

Hörtheater Lauschsalon: Ein Abend mit der Droste (19H-3204)

Di. 03.12.2019 19:00 - 20:30 Uhr in Herscheid
Dozentin: Anja Bilabel

„Und jedes wilden Geiers Schrei in mir die wilde Muse weckt“
Kammerhörstück
Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Lüdenscheid

„In vielen Köpfen der Zuschauer sind die Verse aus Schulzeiten noch eingemeißelt: „O schaurig ists übers Moor zu gehen, wenn es wimmelt vom Heiderauche, sich wie Phantome die Dünste drehen und die Ranke häkelt vom Strauche…“ Untermalt von gehaltenen Harfentönen zeichnet Anja Bilabel nur mit ihrer Stimme geradezu angsteinflößend die flimmernde Luft über den Torffeuern, das Geräusch der blubbernden Sumpfgase und die scheinbaren Spukgestalten im Dunst.“ (dk, Westfälische Nachrichten v. 7.9.15)

Ein atmosphärisches Konzerthörstück mit Gedichten der Annette von Droste-
Hülshoff, ihr Leben im Bogen ihrer schönsten und verwunschensten Verse.
Dabei hören die Zuschauer u.a.: „Das Schloss“, „Der Knabe im Moor“, „Am Turme“, „Der Teetisch“, „Die beste Politik“ und andere Lyrik der Droste.
Das Konzerthörstück „Und jedes wilden Geiers Schrei“ ist eine in sich geschlossene
Komposition, basierend auf dem Ineinandergreifen von Stimme und Musik. Die Zuschauer hören eine lebendige Komposition aus Prosa, Lyrik und musikalischen Improvisationen, ein rundes, atmosphärisches Hörstück.
Konzept, Arrangement und Regie: Anja Bilabel

Die Schauspielerin Anja Bilabel spricht als Hörspiel- und Featuresprecherin für den Deutschlandfunk Köln, dem WDR, den Hessischen Rundfunk und für das HR-Fernsehen. Sowohl in ihrer Schauspiel- als auch in ihrer Sprechtertätigkeit wurde sie mit Stücken und Hörspielen mehrfach nominiert und ausgezeichnet. Sie lebt in Münster, pendelt vor allem nach Frankfurt (Theater, Rundfunk, Fernsehen, Synchron), Köln (Radio, Hörbuch) und zu all den Orten, in denen ihr Lauschsalon gastiert.
Die Cellistin Christina Schubach studiert an der Folkwang Hochschule für Musik in Essen und lehrt als Honorarkraft für Violoncello an der Folkwang Musikschule in Essen. Sie konzertiert in unterschiedlichen musikalischen Formationen in NRW, u.a. im Flora Sinfonie Orchester in Köln.

"Zwischen den Tagen" - Krimilesung im Schleiper Hammer (19H-3205)

Sa. 30.11.2019 15:00 - 16:30 Uhr in Kierspe
Dozentin: Marion Görnig

Unglücklich ist ihre Ehe von Anfang an gewesen. Lange hat sie das nicht sehen wollen, aber irgendwann kann keine Frau mehr die Augen verschließen vor der Tatsache. Besonders dann nicht, wenn es eine neue Liebe für sie gibt, wenn sie dem richtigen Mann ihrer Träume erst viel zu spät begegnet ist. Aber vielleicht ist es ja noch nicht zu spät? Als die Weihnachtstage vorbei sind, findet Gerlinde eine Lösung für den einen Mann, der jetzt zu viel ist in ihrem Leben. In das neue Jahr wird sie ohne ihn tanzen.
Marion Görnig liest ihren Krimi „Zwischen den Tagen“ am Samstagnachmittag während des traditionellen Weihnachtsmarktes im Schleiper Hammer, zu dem der Heimatverein Kierspe alljährlich zum 1. Adventswochenende einlädt.

Foto: © Bwag/Commons_2



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