Programm >> Forum >> Länder und Kulturen - Vorträge

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Shanghai - Megalopolis des 21. Jahrhunderts (20F-1401)

Mi. 29.04.2020 19:30 - 21:00 Uhr in Meinerzhagen
Dozent: Dr. Stefan Roggenbuck

Bildervortrag

Die beschleunigte Urbanisierung hat Chinas Tor zur Welt 27 Millionen Einwohner beschert – dreimal so viele wie in New York City! In keiner anderen Stadt ist der Fortschrittsglaube so präsent wie in Shanghai. Westliche Besucher kommen aus dem Staunen nicht heraus: Hier gibt es einige der höchsten Gebäude, das längste U-Bahnsystem, die schnellsten Züge und den größten Hafen der Welt. Elektromobilität ist weit verbreitet, digitales Bezahlen selbst bei Straßenhändlern Alltag. Shanghai wird zu einer Megalopolis, indem es mit Hangzhou und Nanjing auf über 100 Millionen Einwohner zusammenwächst. Doch der Fortschritt hat auch einen hohen Preis, wie er vor allem in Umweltproblemen und dem Verlust der Tradition zum Ausdruck kommt. Dabei ist die Entwicklung hin zu Megacities ein weltweites Phänomen. Wie werden die Menschen dort in Zukunft leben? Kann das quantitative Wachstum durch eine qualitativ soziale und ökologische Komponente ergänzt werden? Spielt Shanghai dabei eine Vorreiterrolle?

Uganda - Afrikas Juwel (20F-1402)

Mi. 26.02.2020 19:30 - 21:00 Uhr in Meinerzhagen
Dozent: Clemens Schmale

Bildervortrag

Nilquelle, Mondberge und Gorillas im Nebel

Winston Churchill sprach einst vom Juwel Afrikas, dem reichen, lieblichen und landschaftlich so abwechslungsreichen Land zwischen Albert- und Victoriasee, zwischen Riftvalley und Nilquelle, nördlich und südlich des Äquators.
Zu trauriger Berühmtheit weltweit gelangte es aber in den 70ern unter Idi Amin, dem gefürchteten Diktator in Kampala, der vielen heute noch in den Sinn kommt, wenn die Rede ist von Uganda, das touristisch aber längst wieder im Kommen ist - zumindest unter Insidern.
Im Übrigen sollte man andere Namen mit Uganda verbinden, z.B. den von Ernest Hemingway, der zwei Abstürze im Westen des Landes in den 50er Jahren überlebte oder den des großen Afrikaforschers Hanning Speke, der im 19. Jahrhundert die Quelle des Weißen Nils bei Jinja verortete und damit eine Jahrhunderte währende Diskussion beendete.
Der Referent führt in seinem Vortrag an diese genannten Orte, durch die großartigen und wichtigsten Nationalparks Ugandas - Murchison Falls, Queen Elizabeth, Lake Mburo, Kibale - und zu den letzten Berggorillas der Erde im Grenzgebiet zu Ruanda und dem Kongo.

Der Referent Clemens Schmale besuchte mehr als zehnmal den afrikanischen Kontinent von den Kapverden bis zur Libyschen Wüste und vom Atlasgebirge über Schweitzers Urwaldhospital in Lambarene bis zur Pazifikküste Mosambiks

Wanderparadies Dolomiten (20F-1403)

Do. 12.03.2020 19:30 - 21:00 Uhr in Meinerzhagen
Dozent: Dieter Freigang

Bildervortrag

Die Dolomiten sind das schönste Gebirge dieser Welt. Unwirklich kühne Felsbastionen stehen in herrlichem Kontrast zu lieblichen Almwiesen mit wanderleichten Zielen. Die Faszination dieser großartigen Bergarena, wo Schönwettergarantien noch dazu eine südlich heitere Atmosphäre schaffen, präsentiert dieser Vortrag auf aussichtsreichen, ungefährlichen Wandertouren. Alle beliebten Touren werden gezeigt: das Villnößtal und die Peitlerkofel-Tour, über die Seiser Alm hinauf zum Schlern, die Wanderung durch den sagenumwobenen Rosengarten, die Überquerung des Sella-Massivs, der beliebte Seekofel am Pragser Wildsee und die benachbarte Plätzwiese, die traumhaft-schöne Fanesalpe mit Zielen für eine ganze Woche, die grandiose Wanderregion um die Drei Zinnen, die beliebtesten Ziele über Cortina d`Ampezzo und schließlich die herrliche Pala-Gruppe im Süden. Stimmungsvolle Einlagen mit Bergblumen, Wetterimpressionen, typischen Dolomiten-Szenen und von den stillen Winkeln Südtirols runden diese Diaschau ab. Ein Info-Blatt hält alle Wanderungen fest.

Cornwall - Englands wilder Westen - Von Stonehenge nach Land's End (20F-1404)

Do. 26.03.2020 20:00 - 21:30 Uhr in Meinerzhagen
Dozent: Georg Krumm

Bildervortrag

Eine Dia-Show mit 8 Projektoren in Breitwand-(Cinemascope) Panorama-Technik

„The West Country“ wie es prosaisch auf Straßenschildern heißt, sind jene Grafschaften im Westen Englands, die vom Atlantik umschlossen werden: Somerset, Devon, Dorset und vor allem Cornwall im Südwesten Englands.
Der Westen wird von Mooren, Meer und Marschland geprägt. Zwischen den Klippen und Küsten findet man Kulturlandschaften, die Gärten und Country Houses, die das Landleben bestimmen. Ein paar wenige Menschen nur, so scheint es, die hier seit Generationen leben und arbeiten. Und das alles fernab von den hektischen Taktschlägen der Metropole London. Denn spätestens hinter den Hügeln von Bath oder den grünen Hecken von Dorset spürt man den Puls der schnelllebigen Hauptstadt nicht mehr. Dann beginnt für den, der Natur, Land und ein reiches kulturelles Erbe schätzt, ein Paradies, dass man lieben und genießen möchte.
Uns zieht es bis in den äußersten Westen. Hinter der natürlichen Grenze des Tamar beginnt dann das Land der Kelten. Cornwall. Ungezähmter und vor allem rauer als die Grafschaften der Angelsachsen und mit einer ganz eigenen Geschichte. Cornwalls Isolation ist auch aber ganz sicher auch sein Reiz:
Unberührte Flora und Fauna wohin das Auge blickt. Der salzige Geschmack des Meeres liegt hier in der Luft und die Küstenbewohner sind wettergegerbt.
Die Felsen, der Wind, der Himmel, der Regen und die Sonne. Diese Dinge haben sich in den Jahrhunderten nicht verändert. Und vielleicht ist es das, was der Reisende spürt, wenn er hier unterwegs ist:
Sobald man seinen Fuß auf cornischen Granit setzt, meint man die Zeitlosigkeit von Englands wildem Westen zu spüren.

Österreich - Von den Bergen Tirols bis zur Mozartstadt Salzburg (20F-1405)

Do. 23.04.2020 18:30 - 20:00 Uhr in Meinerzhagen
Dozent: Dr. Stefan Roggenbuck

Bildervortrag

Die Alpenrepublik gehört seit langem zu den Sehnsuchtszielen in Europa. Neben den grandiosen Berg-, Tal- und Seelandschaften ist es das traditionsreiche Leben in den Dörfern und die Kulturgeschichte in den Städten, die die Reisenden in ihren Bann ziehen. Tirol ist das Herz der Alpen, ein Wander-, Bergsteiger- und Skiparadies. Salzburg ist zugleich Hauptstadt der Musik, Bühne der Welt und Rom des Nordens. Als viertgrößte Stadt Österreichs glänzt sie mit einer bei der UNESCO gelisteten Altstadt, die auch „gottgefälliges Kunstwerk“ genannt wurde. Der Lichtbildvortrag zeigt die Bilder einer Reise im Winter und Frühjahr: Vom Alpbachtal geht es nach Kufstein, vom Walchsee ins Kaisergebirge und von Kössen in die Mozartstadt.

New York - Der "Big Apple" in sieben Tagen (20F-1406)

Mi. 25.03.2020 19:30 - 21:00 Uhr in Kierspe
Dozent: Dr. Stefan Roggenbuck

Bildervortrag

Sie ist überwältigender, multikultureller und moderner als andere Weltstädte: New York. Wieviel davon kann man in einer Woche erschließen? Der Referent hat täglich mehr als zehn Kilometer zu Fuß zurückgelegt und dabei Manhattan erobert: die Boulevards mit ihren Wolkenkratzern, berühmte Brücken, Greenwich Village, Chinatown, Central Park, Harlem, die neuen Attraktionen High Line Park und Ground Zero. Auch die Bronx, Queens, Brooklyn mit ihren ethnisch geprägten neighbourhoods und Staten Island lohnen einen Besuch. Die Beamerschau zeigt ganz neue Bilder vom Big Apple, kombiniert mit unerlässlichen Reisetipps.

Yunnan in China - Reisebericht aus einem immer noch unterschätzten Land (20F-1407)

Mi. 06.05.2020 19:30 - 21:00 Uhr in Kierspe
Dozent: Albert Schmit

Bildervortrag

China ist unübersehbar eine Großmacht geworden. Hierzulande noch kaum beachtet wird in China indes vorbereitet, dass das Land in Zukunft noch eine viel dominierendere Rolle in der Welt spielen kann.
Der Bericht über eine Reise in 2019 zeigt dies an der ländlichen Provinz Yunnan ganz im Süden Chinas, aber auch mit Fotos von einer Reise 2013 in große Städte. Yunnan wird mit seinen spektakulären Landschaften und als spannende Heimat nationaler Minderheiten vorgestellt.
Reisepraktische Hinweise sollen ermutigen, China selbst zu erkunden. Die Rolle dieses Landes zu verstehen, ist jedenfalls unverzichtbar für das Verständnis der Weltpolitik heute.

Kanada - Der Westen (20F-1408)

Mo. 16.03.2020 19:30 - 21:00 Uhr in Kierspe
Dozent: Gerhard Braunöhler

Bildervortrag

Auf dieser Rundreise durch den Westen Kanadas erleben Sie beeindruckende Städte wie Vancouver und Calgary, faszinierende Landschaften in den Nationalparks Banff und Jasper, wo man Wanderungen entlang der türkisblauen Seen machen sollte, Tiere in freier Wildbahn und vieles mehr. Besonderes Highlight ist der Besuch eines Rodeo, bei dem Cowboys waghalsige Darbietungen zeigen.
Noch bis in die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts wurden die First Nations, wie die indigene Bevölkerung Kanadas bezeichnet wird, unterdrückt. Inzwischen bemüht man sich um Wiedergutmachung und die Indianer gewinnen an Selbstbewusstsein. Das kann man erleben bei einem Powwow, einem traditionellen Indianerfest.

Ein Multivisonsvortrag mit ausgewählter Musik und vielen Reisetipps und Informationen.

Das Königreich Bhutan (20F-1409)

Di. 11.02.2020 19:30 - 21:00 Uhr in Halver
Dozent: Gregor Verhufen

Bildervortrag

Bhutan ist ein kleines Königreich an den Südosthängen des Himalaya. Im engen kulturellen, religiösen und handelspolitischen Austausch mit Indien, Bangladesh, Nepal, Sikkim und Tibet (heute China) hat es von alters her seine Beziehungen zu den Nachbarn gepflegt. Während diese vor allem im letzten Jahrhundert große Veränderungen erfahren haben, konnte Bhutan seine Traditionen und Überlieferungen weitestgehend erhalten. So ist der Himalayastaat heute das einzige Land der Welt mit dem tantrischen Buddhismus als Staatsreligion. Bekannt wurde Bhutan bei uns vor allem durch seine Staatsphilosophie vom Glücklichsein („gross national happiness“). Geschichte, Kultur und Religion dieses kleinen Landes im Himalaya stehen im Zentrum dieses Vortrags.

Gabun - Rechts und links des Äquators (20F-1410)

Di. 10.03.2020 19:30 - 21:00 Uhr in Halver
Dozent: Clemens Schmale

Bildervortrag

Auf Albert Schweitzers Spuren nach Lambarene

Vor wenigen Jahren wurde es 100 Jahre alt, das bekannte Urwaldhospital in Lambarene, welches der nicht minder berühmte Theologe, Bach-Interpret und Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer im damaligen Französisch-Äquatorialafrika gründete. Bis heute versorgt es die Menschen dieser Region. Schweitzer selber starb auch hier 1965 und wurde am Ufer des Flusses Ogooué begraben. Gut 50 Jahre später machte sich der Romanist Clemens Schmale gemeinsam mit der Internistin Dr. Andrea Schrickel auf den immer noch ungewöhnlichen Weg nach Gabun, um das kleine Land in Zentralafrika zu erleben und um zu sehen, wie sich das Erbe des „grand Docteur Schweitzer“ heutzutage präsentiert.
Der Vortrag bewegt sich geografisch entlang des Äquators, den der Referent gleich mehrfach auf dem Land- und Seeweg überquerte. Er skizziert Schweitzers Weg vom elsässischen Kaysersberg nach Afrika und führt durch den seit 1960 erst unabhängigen Staat Gabun, der touristisch –zu Unrecht - kaum eine Rolle spielt, aber gleichwohl zu den reicheren und stabileren Ländern Afrikas zählt. Die Reise führt in die kleine Hauptstadt Libreville und deren Umgebung, nach Cap Estérias, durch den Pongara Nationalpark nach Nyonié , per Taxi ins Landesinnere nach Lambarene und über längere Strecken per Boot den Ogooué hinab bis Port-Gentil, der isoliert liegenden und zweitgrößten Stadt des Landes am Atlantik.



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