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Kunst in der Weimarer Republik - Die neue Sachlichkeit - Kleingruppenkurs (20F-3701K)

Sa. 25.04.2020 10:00 - 16:45 Uhr in Kierspe
Dozentin: Ulrike Weidmann

Kunstseminar

Die Katastrophe des ersten Weltkriegs hinterließ eine Künstlergeneration, die einerseits Form und Ausdruck zur Bewältigung ihrer traumatischen Erlebnisse suchte und andererseits befreit von den Zwängen der Wilhelminischen Gesellschaft mit Zuversicht und unbändigem künstlerischen Elan ein Kaleidoskop unterschiedlicher Gestaltungsrichtungen entwickelte. Eine dieser neuen Ausdrucksweisen war die „Neue Sachlichkeit“. 1925 prägte Gustav Hartlaub, avantgardistischer Direktor der Mannheimer Kunsthalle, anlässlich der legendären Mannheimer Ausstellung diese Bezeichnung für die neue realistische Malerei der jungen Weimarer Republik. Als akribisch detailgenaue Ölmalerei in lasierend-mehrschichtig altmeisterlicher Technik war sie der Gegenentwurf zu der spontanen, emotionsgeladenen Formsprache des Expressionismus. Kühl, distanziert, schnörkellos, erscheinen wenig schmeichelnde Portraits, entlarvende Darstellungen der zwielichtigen Nachkriegsgesellschaft, sachliche Stillleben, nüchterne Stadt- und Industriearchitektur, Bahnanlagen, Maschinen und Landschaften.
Es entsteht eine künstlerische Parallele zum klaren Gestaltungsstil des Bauhauses.
In diesem Seminar werden wir die verschiedenen Künstler und Ausdrucksweisen analysieren und miteinander vergleichen und die Beziehung zu Edward Hopper und dem Fotorealismus abklären.



Kleingruppenkurs mit mindestens 5, maximal 7 Teilnehmenden

August Macke - sein Leben, sein Werk (20F-3702)

So. 07.06.2020 14:00 - 17:00 Uhr in Überörtlich
Dozentin: Marion Görnig

Ausstellungsbesuch mit Führung durch eine Sonderausstellung
im August-Macke-Haus in Bonn

Das August-Macke-Haus Bonn ist das ehemalige Wohn- und Atelierhaus von August Macke. Hier lebte der Künstler mit seiner Familie von Anfang 1911 bis August 1914. Bonn war seit der Übersiedlung der Familie Macke im Jahre 1900 Lebensmittelpunkt von August Macke. Hier hatten er und seine spätere Frau Elisabeth sich 1903 noch zu Schulzeiten kennengelernt und hier ist er auch zu dem bekannten Künstler herangereift als den man ihn weithin kennt. Als das junge Paar mit dem kleinen Sohn Walter im Herbst 1910 aus Tegernsee zurückkam, stellte Elisabeths Familie ihnen das spätklassizistische Haus an der Bornheimer Straße als neues Domizil zur Verfügung. Es befand sich damals am Bonner Stadtrand. Das Dachgeschoss wurde nach den Plänen von August Macke als Atelier ausgebaut. Hier empfing er seine Künstlerfreunde, darunter Robert Delaunay, Max Ernst und Franz Marc. Mackes bekannteste Gemälde entstanden hier, ebenso zahlreiche Bilder, die den Blick aus dem Fenster auf den großen Garten und die unmittelbare Bonner Umgebung festhielten, zudem plastische Arbeiten und kunstgewerbliche Entwürfe. Gemeinsam mit Franz Marc malte August Macke im Herbst 1912 das 4 x 2 Meter messende programmatische Bild ›Paradies‹ auf eine Wand im Atelier. Im Rahmen der von Dr. Klara Drenker-Nagels konzipierten inhaltlichen und baulichen Erweiterung des Hauses zum Museum August-Macke-Haus wurde in den intimen Räumen des ehemaligen Wohn- und Atelierhauses eine von Dr. Ina Ewers-Schultz und Matthias Arndt entwickelte und gestaltete Dauerausstellung zu August Macke eingerichtet und im Dezember 2017 wiedereröffnet. Am Originalschauplatz erzählt und vermittelt sie die faszinierende Geschichte des Lebens von August Macke, seiner Familie, seiner künstlerischen Entwicklung und seiner kulturpolitischen Aktivitäten vor dem zeitgeschichtlichen Hintergrund des Wilhelminischen Kaiserreiches.
Treffpunkt ist das Foyer des August-Macke-Hauses, Hochstadenring 36 in Bonn

Das Museum für Asiatische Kunst in Radevormwald (20F-3703)

Sa. 09.05.2020 14:30 - 16:45 Uhr in Überörtlich
Dozentin: Martina Schnerr-Bille

Ausstellungsbesuch mit Führung


Das Museum für Asiatische Kunst ist ein privates Museum, das die Sammlung von Peter Hardt und den Geschwistern Kienzle zeigt, bedeutende Sammlungen, die hier im Bergischen Land ihre Heimat gefunden haben. Das Museum ist ein gestalterisches Kleinod, auf drei Ebenen befinden sich rund 200 Exponate, die sowohl aus unterschiedlichen Zeiten als auch aus unterschiedlichen Regionen Asiens stammen. Antike Kostbarkeiten der tibetischen Kunst werden in gesicherten Vitrinen erhalten. Ritualgegenstände und Kultobjekte des tantrischen Buddhismus beleben die Fantasie der Besucher. Seltene Thangkas und buddhistische Gemälde dürften zu den Schätzen ehemaliger Klöster Tibets zählen. Bezaubernde buddhistische Skulpturen aus Bronze zeigen einen feinen Sinn für Formen und Proportionen, wie man ihn nur in der Kunstgeschichte Südostasiens findet. Indien hingegen wird von seinen außergewöhnlichen Gottheiten repräsentiert, oft mit vielen Armen und Köpfen, als wären sie aus Sagen und Fabeln entsprungen. Seltene Stupas und Tempelskulpturen aus Nepal und Bhutan machen die Ausstellung so unverwechselbar. Es ist eine komplette Sammlung erlesener und seltener Exponate, die jeweils unterschiedliche Stile, kulturgeschichtliche Epochen und verschiedene Regionen Asiens repräsentieren.
Über die Ausstellung hinaus lädt der Garten der Anlage bei schönem Wetter zum Entspannen ein. Nach der Führung durch Haus und Sammlung wird eingeladen zu Kaffee und bergischen Waffeln.
Treffpunkt ist der Eingang zum Museum, Sieplenbusch 1, in Radevormwald