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Kunstseminar

Die Katastrophe des ersten Weltkriegs hinterließ eine Künstlergeneration, die einerseits Form und Ausdruck zur Bewältigung ihrer traumatischen Erlebnisse suchte und andererseits befreit von den Zwängen der Wilhelminischen Gesellschaft mit Zuversicht und unbändigem künstlerischen Elan ein Kaleidoskop unterschiedlicher Gestaltungsrichtungen entwickelte. Eine dieser neuen Ausdrucksweisen war die „Neue Sachlichkeit“. 1925 prägte Gustav Hartlaub, avantgardistischer Direktor der Mannheimer Kunsthalle, anlässlich der legendären Mannheimer Ausstellung diese Bezeichnung für die neue realistische Malerei der jungen Weimarer Republik. Als akribisch detailgenaue Ölmalerei in lasierend-mehrschichtig altmeisterlicher Technik war sie der Gegenentwurf zu der spontanen, emotionsgeladenen Formsprache des Expressionismus. Kühl, distanziert, schnörkellos, erscheinen wenig schmeichelnde Portraits, entlarvende Darstellungen der zwielichtigen Nachkriegsgesellschaft, sachliche Stillleben, nüchterne Stadt- und Industriearchitektur, Bahnanlagen, Maschinen und Landschaften.
Es entsteht eine künstlerische Parallele zum klaren Gestaltungsstil des Bauhauses.
In diesem Seminar werden wir die verschiedenen Künstler und Ausdrucksweisen analysieren und miteinander vergleichen und die Beziehung zu Edward Hopper und dem Fotorealismus abklären.



Kleingruppenkurs mit mindestens 5, maximal 7 Teilnehmenden

Info:

Ermäßigungen nicht möglich!


Gebühr

44,00 € €


Termin(e)

Sa. 25.04.2020, 10:00 - 16:45 Uhr


Kursort


Dozent/in

Datum Zeit Ort
25.04.2020 10:00 - 16:45 Uhr Kierspe, VHS-Geschäftsstelle, Friedr.-Ebert-Str. 380