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Ein Rezitationsabend der VHS-Geschichtenschmiede
zum Gedenken an die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933

„Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.”
(Heinrich Heine)

Kurz nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Ende Januar 1933 kam es im März im Zuge einer „Aktion wider den undeutschen Geist“ zu einer organisierten und systematisch vorbereiteten Verfolgung jüdischer, marxistischer und pazifistischer Schriftsteller. Dabei handelte es sich um eine von der Deutschen Studentenschaft geplante und durchgeführte Aktion unter Führung des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes. Höhepunkt waren die am 10. Mai 1933 auf dem Berliner Opernplatz und in 21 anderen deutschen Universitätsstädten groß inszenierten öffentlichen Bücherverbrennungen, bei denen Werke verfemter Autoren von Studenten, Professoren und NS-Organen ins Feuer geworfen wurden.

Die VHS-Geschichtenschmiede erinnert an diesem Abend an die Schriftsteller und die Bücher, deren Geist die Feuer der Nazis dennoch nicht vernichten konnten.

Info:

Die Veranstaltung findet im Fotoatelier Halverscheid, Klagebach 79, statt.


Gebühr

gebührenfrei €


Termin(e)

Mi. 10.05.2017, 19:00 - 20:30 Uhr


Kursort


Dozent/in

Datum Zeit Ort
10.05.2017 19:00 - 20:30 Uhr Schalksmühle, artiS Kulturlounge, Klagebach 79

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