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Vortrag und Buchpräsentation mit der Autorin Sigalit Meidler-Waks
Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen

Das Werk des russisch-jüdischen Malers Issachar Ber Ryback (1897–1935) war geprägt durch die jüdische Renaissance in Russland. Sein Frühwerk entstand im Kontext der »Kultur-Lige«, einem säkularen jüdischen Kulturbund in Kiew, dessen Künstler den Versuch unternahmen, eine nationale jüdische Kunst zu schaffen, indem sie Motive alter jüdischer Volkskunst mit modernen Strömungen wie dem Kubismus und dem Futurismus zu verbinden suchten. Von 1921 bis 1924 weilte Ryback in Berlin, wo er seine erste Einzelausstellung hatte und sich u.a. an Ausstellungen der »Novembergruppe«, einer vom 3. Dezember 1918 bis 1933 in Berlin bestehenden Künstlervereinigung, beteiligte. Während seines anschließenden einjährigen Aufenthaltes in der Sowjetunion ließ er den Kubismus hinter sich und entwickelte eine naturalistischere Darstellungsweise. Auch wenn neue Motive im Stil eines romantischen Realismus sein Oeuvre in Paris erweiterten, hielt er bis zu seinem Lebensende an der Darstellung jüdischen Lebens fest.

Sigalit Meidler-Waks leitete von 2009 bis 2014 die Jüdische Volkshochschule Berlin und ist als freie Kuratorin tätig. Sie studierte Kunstgeschichte und Judaistik. Bei Hentrich & Hentrich ist ihre Werkbiographie Ber Rybacks erschienen.


Gebühr

10,00 € € Abendkasse


Termin(e)

Fr. 25.09.2020, 19:30 - 21:00 Uhr


Kursort


Dozent/in

Datum Zeit Ort
25.09.2020 19:30 - 21:00 Uhr Meinerzhagen, Stadthalle

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