Programm >> Forum >> Geschichte, Politik

AUSFALL - Ein Stück Deutschland - Jüdisches Leben in Argentinien (21F-1101)

Di. 02.03.2021 19:00 - 20:30 Uhr in Meinerzhagen
Dozentin: Corinna Below

Diese Veranstaltung muss leider abgesagt werden !!!!


„Wir können doch nichts dafür. Deutsch ist und bleibt unsere Muttersprache.“

Sie sind in Essen, Berlin oder Tutzing geboren und sind aus Nazideutschland geflohen. Nördlich von Buenos Aires steht das Hogar Hirsch, das Altenheim der Deutsch sprechenden Jüdinnen und Juden Argentiniens. Hier leben 170 Menschen. Fast alle sind Einwander*innen der ersten Generation. Bis ins hohe Alter verbindet sie ihre deutsche Identität.
In „Ein Stück Deutschland“ lässt die Autorin Corinna Below 49 Frauen und Männer ihre Geschichten erzählen. Geschichten über Antisemitismus, Flucht, den Verlust ihrer Liebsten, ihrem Verhältnis zu Argentinien und die Frage, ob sie darüber nachgedacht haben, wieder in Deutschland zu leben. Die Interviews führte sie 2004. Die meisten ihrer Interviewpartner*innen sind inzwischen verstorben.
Acht der noch Lebenden hat die Autorin 2019 wieder besucht und gefilmt. Aus diesem Material ist ein Kurzfilm entstanden: Ein Stück Deutschland, 2020.

Corinna Below ist Fernsehjournalistin und arbeitet seit 2003 beim NDR Fernsehen in Schleswig –Holstein. Der Vortrag findet in Zusammenarbeit mit der Initiative Stolpersteine Meinerzhagen statt.

Die wahren Kosten der Fast Fashion und unsere Verantwortung (21F-1102)

Mi. 10.02.2021 19:00 - 20:30 Uhr in Überörtlich
Dozentin: Franziska Menge

Online-Vortrag in Zusammenarbeit mit der Oscar Romero Initiative Münster
Die Veranstaltung findet als Zoom-Konferenz im Internet statt. der Link wird Interessierten zugeschickt.
Anmeldungen bitte per Mail an goernig@vhs-volmetal.de


Fast Fashion ist günstig und ständig verfügbar. Doch den Preis dafür zahlen Mensch und Umwelt. Die Corona-Krise macht die Missstände in der Bekleidungsindustrie sichtbarer. Die Produktion ist praktisch über Nacht durch die entstandenen Rohstoff- und Auftragskrisen zusammengebrochen. Millionen von Arbeiter*innen in Nähfabriken weltweit haben ihren Arbeitsplatz verloren und sind in existentielle Nöte geraten. Für die Abhängigkeiten der Arbeiter*innen in den textilen Lieferketten sind vor allem die unfairen Einkaufspraktiken der Modemarken verantwortlich. Aber was können wir als bewusste Verbraucher*innen tun, um eine weniger ausbeuterische, gerechtere Modewelt zu schaffen?

Franziska Menge ist Referentin für Bekleidung bei der Christlichen Initiative Romero (CIR) in Münster.