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Ngaio Marsh und Margery Allingham (20F-3408)

Sa. 22.08.2020 10:00 - 16:45 Uhr in Meinerzhagen
Dozentin: Marion Görnig

Das andere Leben der Ladies in Crime
Literaturtag in der Villa im Park

Ngaio Marsh (1895-1982) zählt neben Agatha Christie und Dorothy Sayers zu den großen „Ladies in Crime“ des klassischen englischen Detektivromans im sogenannten Golden Age, der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Ngaio Marsh, geboren 1895 in Neuseeland, schrieb 32 Detektivromane, von denen viele im Theatermilieu spielen, häufig drehen sie sich um Shakespeare’sche Dramen. Ihr Serienheld ist Roderick Alleyn, wie der Prototyp vieler englischer Autoren von adeliger Abstammung, und zugleich Profi, Inspektor bei Scotland Yard. Marsh persönlich jedoch war ihre Arbeit als Theaterregisseurin und Mentorin von Schauspielern wichtiger als ihre schriftstellerische Laufbahn. Das Schreiben von Kriminalromanen war denn auch eher der Broterwerb, mit dem sie die ihr wichtige Theaterarbeit finanzieren konnte. Sie schrieb, weil sie es konnte, weil sie erfolgreich war, weil es sie berühmt machte.
Margery Allingham (1904 – 1966) wurde die Schriftstellerei praktisch in die Wiege gelegt; in ihrer Familie schrieben fast alle, als Journalisten, als Zeitungsmacher, als Serienautoren für Magazine. So ist es wenig verwunderlich, dass sie diese Profession ebenfalls wählte, um als Frau selbstständig Geld zu verdienen. Sie hegte eine tiefe Liebe zum zunächst noch stummen Kino und erzählte zunächst Filmgeschichten für einschlägige Fanmagazine nach. In der zweiten Hälfte der 1920er Jahre entdeckte sie den Kriminalroman. 1928 erschien „The White Cottage Mystery“ (dt. „Ein böser Nachbar“). Fortan sah sie ihre Zukunft als freie Schriftstellerin und blieb dem Genre, das ihr ersten Erfolg bescherte, treu. Sie erfasste rasch, dass sie ihr Publikum noch fester binden konnte, wenn sie ihm eine Identifikationsfigur in Gestalt eines Serienhelden lieferte. Und so erschien Albert Campion auf der Bildfläche, ein freundlicher, intelligenter, junger Mann mit ebenfalls adligem Hintergrund, ein Gentleman-Detektiv, dessen leichtherziges Wesen Camouflage ist für seinen scharfen Verstand.
Die Schnittstellen der Biografien von Ngaio Marsh und Margery Allingham ergeben sich erst auf den genauen Blick hin. Beider Herz hängt eigentlich nicht an dem, was sie so erfolgreich über Jahrzehnte tun – Kriminalromane schreiben. Und beide leben ein anderes Leben, als es die Öffentlichkeit erfährt. Der Literaturtag widmet sich den Biografien dieser beiden Frauen, ihrem Werk, ihrem Glück, ihrem Unglück - und ihren Geheimnissen

Literatur bei Wein und Brot - Neuerscheinungen des Bücherherbstes (20H-3401)

Fr. 13.11.2020 19:30 - 21:00 Uhr in Kierspe
Dozentin: Ileana Beckmann

Auch wenn für die VHS ein Besuch der Frankfurter Buchmesse in diesem Ausnahmejahr 2020 wahrscheinlich nicht möglich sein wird– neue Bücher gibt es ja trotzdem. Es wurde geschrieben und gedruckt und in die Buchläden werden sie einziehen, die Neuerscheinungen dieses Bücherherbstes. Und so treffen wir uns wie seit vielen Jahren zu unserem Abend bei Wein und Brot, in dessen Mittelpunkt die neuen Bücher dieses Jahres stehen. Lesenswerte Romane, vielversprechende Erstlings- und grandiose Lebenswerke. Überraschende Themen, Preisträger, dicke Wälzer und kleine Meisterwerke, Krimis für Unerschrockene, große Familienepen und kleine Romanzen. Eine Auswahl empfehlenswerter Neuerscheinungen, Lesetipps und Anregungen für Literaturfreunde. Weil man schließlich nicht alles lesen, aber vieles bei einem Glas Wein erfahren, erblättern und diskutieren kann.

James Joyce: Ulysses (20H-3402)

Di. 15.09.2020 (17:30 - 19:00 Uhr) - Di. 12.01.2021 in Halver
Dozent: Prof. Dr. Rüdiger Imhof

Literaturkreis

Ulysses (1922) erzählt die Geschichte von Leopold Bloom, seiner Ehefrau, Molly, und Stephen Dedalus, dem Sohn eines Bekannten der Blooms. Das wäre nichts Außergewöhnliches; denn in der Regel zeichnet ein Roman das Leben einer oder mehrerer Figuren bzw. wesentliche Abschnitte desselben nach. Joyce beschränkt sich allerdings auf vierundzwanzig Stunden – einen Tag, den 16. Juni 1904, an dem er zum ersten Mal mit seiner Lebensgefährtin und späteren Ehefrau, Nora Barnacle, ausgegangen war. Warum? Diesen Tag gestaltet er mit beispielloser geografischer, historischer, sozialer etc. Genauigkeit, sodass man Dublin wiederaufbauen könnte, sollte es denn niedergebrannt sein. Warum? Joyce stellt nicht nur die äußere Wirklichkeit akribisch dar, sondern auch die Innenwelt, das Bewusstsein seiner Figuren mit Hilfe von indirekter Rede, innerem Monolog und der sog. Bewusstseinsstrom-Technik. Das erste Kapitel verfügt über nur wenige gedankliche Einsprengsel; im zweiten finden sich derer schon mehr; im dritten bildet die äußere Wirklichkeit nur einen schmalen Rahmen für die immense Gedankenwelt des Stephen Dedalus; und das letzte besteht aus dem mehr als fünfzigseitigen Gedankenstrom der Molly Boom, ehe diese am frühen Morgen des 17. Juni einschläft – aber ohne jegliche Interpunktion, was den Lese- und Verstehensprozess nicht eben erleichtert. Nicht genug damit. Das Handlungsgefüge seines Werkes gründet er auf Figuren und Episoden aus Homers Odyssee. Die ersten sechs Kapitel sind im sog. „initial style“ (Anfangsstil) verfasst: Ein nicht näher identifizierbarer, allwissender Erzähler präsentiert das Geschehen mehr oder minder sachlich, objektiv und mischt dort hinein sprachliche Elemente, die den Gedanken der Figuren entnommen sind. Warum? Fragen über Fragen, auf die das Seminar Antworten zu geben sucht.
Ulysses ist ohne Frage ein schwieriger Text, vielleicht einer der komplexesten der Weltliteratur. So denken viele und verkennen leicht dabei, dass der Roman sehr amüsant und komisch ist. Doch es ist sein komplexes Wesen, das ihn besonders dafür empfiehlt, ihn gemeinsam in einer Gruppe zu enträtseln.
Als Text empfiehlt sich die Übersetzung von Hans Wollschläger im Suhrkamp-Verlag. Diese ist in unterschiedlichen Ausgaben (z.B. annotiert und nicht-annotiert) verfügbar, wobei die annotierte vorzuziehen wäre. Antiquariate offerieren preisgünstige Exemplare.

Bei sehr vielen Anmeldungen besteht die Möglichkeit, den Kurs zu teilen.

Von Lügen und Heimlichkeiten (20H-3403)

So. 13.09.2020 (16:00 - 17:30 Uhr) - Mi. 20.01.2021 in Herscheid
Dozentin: Monika Petsos

Einladung ins Lesecafé fünf+eins

Lügen, im Alltag eher verpönt, sind willkommener Bestandteil der Literatur - interessanter als die Wahrheit (Fellini) - denken wir zum Beispiel an den Lügenbaron Münchhausen, an Pinocchio, dessen Nase mit jeder Lüge wächst, oder an den liebenswürdigen Schwindler Felix Krull. Mitunter drücken sie reine Freude am Unsinn aus wie in Lindgrens schillernden Lügengeschichten um Pippi Langstrumpf oder dienen dazu, die Wahrheit erst sichtbar zu machen. Die Protagonisten, denen wir begegnen, lügen aus edlen wie verwerflichen Motiven, um Menschen im Ausnahmezustand Kraft und Hoffnung zu geben oder aus Eigennutz, um selber Aufmerksamkeit zu erhalten.
Eine Reise - nie stattgefunden - wird in Briefen an die Verwandtschaft ausphantasiert, eine Frauenhandschrift erinnert an alte Lebenslügen und zieht neue nach sich, Heimlichkeiten um die Verpflegung einer Friedhofskatze enden ungut für ein alterndes Ehepaar. Anhand von fünf ausgewählten Romanen/ Novellen hinterfragen wir die Artenvielfalt der Lüge, setzen uns mit ihren Entstehungsbedingungen und Folgen auseinander.

Verbinden wir das Erstschönste mit dem Zweitschönsten, lesen wir Bücher und reden wir darüber. Jeder ist eingeladen, in entspannter Atmosphäre bei Kaffee, Tee und Gebäck seine eigene Lese-, Lügen- und Lebenserfahrung ins Gespräch einfließen zu lassen. Ein abschließendes Frühstückstreffen soll die Möglichkeit bieten, eine vergleichende Rückschau auf die Lektüren zu werfen, mit weiteren Hinweisen, Anregungen sowie Buchempfehlungen das Thema abzurunden.

Plaudereien über Schriftsteller*innen und ihre Werke (20H-3404)

Sa. 03.10.2020 (14:30 - 16:00 Uhr) - Sa. 02.01.2021 in Überörtlich
Dozentin: Heidemarie Eberle-Ringel

LeseCafé
im „Haus der Bücher“ in Marienheide-Müllenbach

Ringsum Regale voller Bücher – Kinderbücher, Märchenbücher, Schulbücher, Literatur, Kunst und Sachbuch. Das LeseCafé im „Haus der Bücher“ ist der passende Ort für Gespräche über Bücher bei Kaffee und Kuchen. Jeweils ein Schriftsteller steht im Mittelpunkt der Veranstaltungen am 1. Samstag im Monat von 14:30 bis 16:00 Uhr:


3. Oktober 2020
Leonardo von Pisa, genannt Fibonacci, wurde vor ca. 850 Jahren geboren. Er war einer der größten europäischen Mathematiker des Mittelalters und Namensgeber der Fibonacci-Zahlen. Wir werden uns über diese Fibonacci-Zahlen unterhalten, über befreundete Zahlen und vollkommene Zahlen sowie über andere trickreiche Besonderheiten aus der Welt der Mathematik.

7. November 2020
Vor 100 Jahren, am 17.11.1920 wurde Ellis Kaut in Stuttgart geboren. Ellis Kaut wurde vor allem als Erfinderin von Pumuckl bekannt. Wir unterhalten uns über Ellis Kauts Kinderbücher, über unsere Erinnerungen an Pumuckl und Meister Eder und versuchen, etwas über die Autorin zu erfahren.

5. Dezember 2020
Im Dezember erinnern wir uns an die Schriftstellerin Helen Keller, die vor 140 Jahren geboren wurde. Als kleines Mädchen durch eine schwere Erkrankung blind und taub geworden, lernte sie mit Hilfe ihrer Lehrerin Anne Sullivan sich mittels Fingeralphabet zu verständigen. Dies war der Beginn eines Weges, der Helen Keller bis zum College führte und später auf Vortragsreisen um die Welt.

2. Januar 2021
Im Januar nehmen wir den 35. Todestag von Ida Rhodes, einer ukrainisch-amerikanischen Mathematikerin zum Anlass, um uns auf die Suche nach Spuren zu machen, die die Biografien mathematisch begabter Frauen in der Literatur hinterlassen haben.

Literaturfreunde sind herzlich willkommen zu einem oder mehreren oder allen Terminen, je nach Interesse. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Kommen Sie einfach vorbei!

Erhabenes Sprechen - Friedrich Hölderlin zum 250. Geburtstag (20H-3405)

Mi. 07.10.2020 19:30 - 21:00 Uhr in Kierspe
Dozent: Dr. Nikolaus Schneider

Der Dichter Friedrich Hölderlin (1770–1843) stand schon zu Lebzeiten und steht noch heute im Schatten der Klassiker Goethe und Schiller. Dabei verfügte er über eine besonders originelle Sprachkraft und hatte wie kaum ein Zeitgenosse die Fähigkeit, antike griechische Mythologie und Verskunst wieder zu beleben. Sein Lebenslauf kann als tragisch bezeichnet werden: die heimliche Liebe zu Susette Gontard, deren Kinder er als Hauslehrer unterrichtete, stürzte ihn in eine tiefe Krise. Seit 1807 konnte er, gezeichnet von einer schweren psychischen Erkrankung, kein eigenständiges Leben mehr führen und wohnte in Obhut des Tübinger Schreiners Zimmer in einem Turm am Neckar – 36 Jahre lang.
Der Vortrag aus Anlass des 250. Geburtstags beschäftigt sich insbesondere mit Hölderlins origineller Sprachkunst. Sein erhabenes Sprechen ist für uns heute nicht leicht nachzuvollziehen, kann uns aber, wenn wir uns darauf einlassen, stark anrühren und ergreifen.

Streifzüge durch die japanische Literatur (20H-3406)

Sa. 21.11.2020 10:00 - 16:45 Uhr in Kierspe
Dozentin: Reinhild Essing

Von Kirschblüten, Kranichen und Kintsugi
Literaturtag

Der Fuji-Berg im Regen
Auch an Tagen, da
Regendunst den Berg verhüllt,
bleibt er wunderschön!

Matsuo Basho

Einer der bedeutendsten Klassiker der japanischen Literatur stammt von einer Hofdame: "Das Kopfkissenbuch der Sei Shonagon", entstanden um das Jahr 1000, enthält anmutige Skizzen über das Leben am kaiserlichen Hofe, an dem zu dieser Zeit die Literatur zu hoher Blüte gelangte. Weitere Klassiker sind die Werke Yasunara Kawabatas, der als erster japanischer Schriftsteller den Literaturnobelpreis bekam, "„für seine Erzählkunst, die mit feinem Gefühl japanisches Wesen und dessen Eigenart ausdrückt“, wie es in der Begründung heißt. Die Bücher von Haruki Murakami dagegen ("Naokos Lächeln", "Gefährliche Geliebte") spielen zwar in Japan, sind aber durch Vorbilder westlicher Literatur geprägt.
Lesenswerte Romane zur japanischen Kultur und Geschichte gibt es auch von Japankennern und -liebhabern anderer Nationalität: "Die Geishas des Captain Fisby" etwa, eine Satire auf die amerikanische Besatzung in Okinawa, verfasst von Vern Sneider, der als Captain der US-Armee während des Zweiten Weltkriegs dort stationiert war. Oder umgekehrt Geschichten von Japanern, die es in andere Länder verschlagen hat, wie Julie Otsukas schmaler Roman über eine Gruppe junger Japanerinnen, die Anfang des 20. Jahrhunderts ihre Heimat verlassen, um in Kalifornien arrangierte Ehen einzugehen ("Wovon wir träumten"). Moderne Heldinnen sind zum Beispiel Rei Shimura, die junge Heldin aus Sujata Masseys rasanten Krimis, oder "Die Journalistin" Yumiko, die auch gegen den Widerstand höherer Kreise recherchiert.
Doch genug der Beispiele! Der Literaturtag will mit Buchvorstellungen, kurzen(!) Vorträgen und Lesungen, Gesprächen neugierig machen auf Japan und die japanische Literatur. Bringen Sie gern Ihre eigenen Bücher zum Thema mit! Und was Kintsugi ist, erfahren Sie spätestens an diesem Tag.

Charles Dickens - der Mann, der Weihnachten erfand (20H-3407)

Sa. 23.01.2021 10:00 - 16:45 Uhr in Kierspe
Dozentin: Marion Görnig

Literaturtag

London in den 1840er Jahren. Charles Dickens ist zum Star der englischsprachigen Literaturszene aufgestiegen. Nach dem Erfolg von „Oliver Twist“ (1839) ist er auf dem Zenit angekommen. Bei einer Lesereise durch die USA hat ihn das Publikum umjubelt. Man beschreibt ihn als den großen Magier, dessen Zauberstab ein Buch sei. Doch dann, 1843, ist plötzlich die Luft raus, der Zauber verflogen. Der Dichter muss einige Flops verkraften, das Geld wird knapp, sein Vater braucht mal wieder welches, und dann gehen ihm auch noch die Ideen aus. Der Mann hat eine Schreibblockade. Aber das wirft ihn nicht wirklich aus der Bahn, die Schaffens- und Geldkrise hindert ich nicht daran, sein Haus weiter luxuriös umzubauen, zumal es immer noch Verleger gibt, die man um Vorschuss angehen kann. Doch als es wirklich knapp wird, kommt ihm die zündende Idee. Sein nächstes Buch soll eine Weihnachtsgeschichte werden. Aber die Zeit drängt, es sind nur noch wenige Wochen bis zum Fest und kein Verleger will das Risiko eingehen, dass das Buch nicht fertig ist für den Gabentisch. Und so wird Dickens zum Schreiber, Verleger und Drucker in eigener Person, zu einer Art Do-it-yourself-Künstler. Ein langer und mühevoller Weg, bis daraus schließlich die wohl berühmteste Weihnachtsgeschichte der Literatur: „A Christmas Carol“ („Ein Weihnachtslied“), die Geschichte vom reichen Geizhals Scrooge, für den Weihnachten nur eine Zeit- und vor allem Geldverschwendung ist.

Doch Charles Dickens ist natürlich nicht nur der Mann, der Weihnachten erfand, wie ihn der jüngste Film aus dem Jahr 2019 im Titel bezeichnete. Dickens ist der Mann, der sich von ganz unten nach oben kämpft, ein Mann, der die Welt der Armen, der Abgehängten im viktorianischen England nur zu gut kannte, die Armenhäuser, die Slums, das Elend der arbeitenden Klasse, die Gauner und die Straßenkinder. Kein Wunder, dass er seine eigenen Dämonen mit sich herumträgt, denen er mit der Macht der Phantasie begegnet und einem unerschütterlichen Optimismus, der manchmal in Leichtsinn umschlägt. Und oft auch in Rücksichtslosigkeit. Kein einfacher Charakter, dieser Charles Dickens. Wir werden sein Leben und seine Persönlichkeit einmal unter die Lupe nehmen, sein Werk Revue passieren lassen und seine unvergesslichen literarischen Gestalten.

Lyrikwerkstatt online (20H-3408)

So. 13.09.2020 14:00 - 17:45 Uhr in Überörtlich
Dozentin: Marion Görnig

Wir schreiben an diesem Sonntagnachmittag Gedichte und kommen dafür virtuell zusammen – im Netz in einer Videokonferenz. Lyrik aus aller Welkt und allen Zeiten ist dafür unsere Schreibanregung, ihre Form, ihr Rhythmus, ihr Klang. Unsere Phantasie, unserer Bilder, unsere Gefühle gießen wir in diese metrischen Formen, sie sind die Spuren, denen wir folgen. Und dabei neue Wege entdecken.

Für die Teilnahme benötigen Sie ein Laptop oder einen PC mit eingebauter Kamera und Mikrofon, dass sie für das Programm der Konferenz freischalten können. Das Konferenzprogramm benötigen sie nicht, sie wählen sich einfach über einen Link ein, den wir Ihnen kurz vorher zuschicken.