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Vor zehn Jahren wurde die Idee konkret, dass Solar- und Windenergie in Wüstengebieten zu einer der wichtigsten Energiequellen für die Welt werden könnten. Das klang zunächst einmal verrückt. Die deutsche Industrie und eine deutsche NGO starteten damals einen Desertec 1.0-Plan, um Elektrizität aus den nordafrikanischen Wüsten nach Europa, sogar nach Deutschland zu bringen. Eine lange Reise von Studien, Diskussionen mit regionalen und internationalen Stakeholdern sowie „Versuchen“ und „Fehlern“ folgte.
Aus Desertec 1.0 wurde 2015 Desertec 2.0, als die Brancheninitiative dii von München nach Dubai übersiedelte und sie sich konzentrierte auf die Entwicklungen von erneuerbaren Energien in der MENA-Region. Heute haben alle Wüstenländer die Grundidee von Desertec in ihren Energiemix übertragen. Mehr noch inzwischen ist Desertec 3.0 entwickelt. Die MENA-Länder werden aus ihren emissionsfreien Kraftwerken zu einem Lieferanten für „grüne Elektronen und grüne Moleküle“ (wie Wasserstoff) als Energieträger. Beliefert werden sollen die eigene Bevölkerung und die Weltmärkte. Die spannenden Geschichten von Perspektiven für emissionsfreie Energie werden in der deutschen und gerade erschienen erweiterten englischen Version des Buches von Paul van Son und Thomas Isenburg aufgezeigt.

Info:



Gebühr

gebührenfrei € gebührenfrei


Termin(e)

Di. 03.03.2020, 19:30 - 21:00 Uhr


Kursort


Dozent/in

Datum Zeit Ort
03.03.2020 19:30 - 21:00 Uhr Halver, Kulturbahnhof, Bahnhofstr. 19

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