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Eisenbahnlinien im märkischen und bergischen Raum (22F-1050)

Mi. 09.03.2022 19:00 - 20:30 Uhr in Meinerzhagen
Dozent: Paul Gerhard van de Kolk

Werkstatt Geschichte
Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Kierspe e.V.

Unvollendete und nicht realisierte Pläne

Wenn es um geplante, aber nicht (zu Ende) gebaute Eisenbahnstrecken geht, wird den meisten zunächst die „unvollendete“ Listertalstrecke in den Sinn kommen, die von Meinerzhagen kommend nach 12 km in einem Steinbruch in Krummenerl endet. Diese Strecke als Teil einer Nord Süd-Verbindung vom Ruhrgebiet ins Siegerland war nicht das einzige nicht realisierte bzw. nicht vollendete Projekt in der Region. So gab es schon in den 1860er Jahren Überlegungen zu einer West-Ost-Verbindung aus dem Raum Köln durchs Bergische in den märkischen Raum (und weiter). Der Vortrag wird sich mit diversen Streckenplanungen beschäftigen, Interessen und Gründe der Realisierung bzw. Nichtrealisierung exemplarisch beleuchten, die Projekte in den Prozess des Aufstiegs und Niedergangs sowie der Wiederbelebung des Bahnverkehrs einordnen. Ein Schwerpunkt wird die Baugeschichte der Listertalbahn sein. In den Vortrag werden Karten, historische und aktuelle Bilder sowie ein Video über eine Führerstandsmitfahrt in einer Großdiesellok der Baureihe 232 integriert werden. Präsentationen zu Vorträgen aus den letzten Jahren gibt es im Netz unter www.eisenbahn-im-volmetal. de.

Zum Bild: Die Dampflok der Baureihe 24 hat einen Sonderzug nach Krummenerl gebracht; links der Wasserturm, rechts hinter der Lok das Bahnhofsgebäude. Foto: Werner Budde

Familienforschung leicht gemacht (22F-1051)

Mi. 27.04.2022 18:30 - 20:45 Uhr in Schalksmühle
Dozent: Volker Lübke

Die Suche nach den Wurzeln – von Omas Dachboden bis ins Internet

In der Großfamilie wurden Familiengeschichten ganz automatisch von Generation zu Generation weitergetragen. Im modernen Leben ist dafür meist kein Platz. Doch manchmal ergeben sich Gelegenheiten, spannende Erkenntnisse über die eigenen Vorfahren zu erhalten, die am Ende nur ein wenig geordnet werden wollen, um sie an die eigenen Kinder und Enkel weiterzugeben. Aber Vorsicht: Was mit dem Sammeln von Namen, Geburts- und Sterbedaten beginnt, weitet sich schnell zu einem spannenden Hobby aus. Einmal vom Virus Familienforschung infiziert, sind es vor allem die Menschen und ihre Geschichten, die sich hinter den nackten Daten verbergen und den Forscherdrang beflügeln. Das Seminar vermittelt die Grundlagen der Familienforschung: Wie fange ich an? Wo könnte ich fündig werden? Wie lege ich Stammbaum oder Familienchronik an? Und welche Hilfe bieten Computer und Internet?