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Literaturvortrag

Seit der Coronapandemie sind viele wieder zu Fuß unterwegs, zur Arbeit, zum Einkaufen, sonntags zum Spaziergang durch Wald und Wiese. Wer sich so zu Fuß durch Landschaft und Gesellschaft begibt, nimmt die Umwelt mit dem ganzen Körper wahr. Die Sinneseindrücke schärfen sich im unmittelbaren Ausgesetztsein in Wind und Wetter. Zugleich verlangsamt und fokussiert sich das Denken im Rhythmus des Gehens, die Grenzen zwischen Welt und Ich verschwimmen. Wer geht, „sieht die Zeit mit anderen Augen. Bewegung verliert ihre Flüchtigkeit, gehend graben wir uns tiefer und intensiver in die Welt hinein, verweilen, anstatt auf der Oberfläche dahinzugleiten […]. Der Augenblick ist das Ziel“.
Für die Schriftsteller*innen, deren Werke an diesem Abend vorgestellt werden, ist das Gehen, Spazieren und Wandern selbst Gegenstand ihrer literarischen Auseinandersetzung. Ihre Texte sind Beispiele für Aufzeichnungen von unterwegs; sie beschreiben ihre Wahrnehmungen, Erinnerungen und Denkprozesse und thematisieren zugleich den Akt des Schreibens. Das Gehen setzt also nicht nur Beine sondern auch Schreibwerkzeuge in Bewegung.
Im Vortrag vorgestellt werden Texte von W.G. Sebald, Robert Macfarlane und Esther Kinsky. Und natürlich Tipps für weitere Literatur – die ja vielleicht beim nächsten Spaziergang für die gemütliche Pause unter Linden mit in den Rucksack gepackt werden kann.

Der Vortrag findet als Videokonferenz online statt. Sie benötigen nur einen Laptop oder ein Tablet mit eingebauter Kamera und Mikrofon. Sie müssen kein Programm herunterladen, sie bekommen von der Kursleiterin einen Link zur Videokonferenz per Mail zugeschickt.

Info:

Ermäßigungen nicht möglich.
Anmeldung erforderlich.


Gebühr

5,00 €


Termin(e)

Mo. 21.03.2022, 18:30 - 20:00 Uhr


Kursort


Dozent/in

Datum Zeit Ort
21.03.2022 18:30 - 20:00 Uhr online