Wie Menschenrechtsverletzungen den Appetit verderben

In Zusammenarbeit mit der Christlichen Initiative Romero e.V., Münster

Die Auswahl in unseren Supermärkten ist schier grenzenlos. Wir sind daran gewöhnt, dass wir jedes Lebensmittel bekommen können, egal zu welcher Zeit oder Erntesaison. Bilder in Prospekten und auf Verpackungen zeichnen das Bild einer heilen Welt. Doch die Produkte in den Regalen enthalten oft „geschmacklose” Zutaten: Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung. Von Industrie und Handel erhalten Verbraucher*innen darüber keine Informationen. Doch Fakt ist, dass Menschen und Natur, vor allem im Globalen Süden, unter unserem Konsum leiden. Sklavenähnliche Arbeitsbedingungen in der brasilianischen Orangenernte oder Landraub an indigenen Gemeinden für das Palmöl in unseren Einkaufskorb sind an der Tagesordnung.
Dominik Groß zeigt anhand ausgewählter Produkte auf, wo die Probleme liegen und diskutiert Wege heraus aus dem „kaputten globalen Nahrungsmittelsystem“. Haben Verbraucher*innen die Macht, durch ihren Einkauf etwas zu bewirken – etwa, indem sie nachhaltig-zertifizierte Produkte kaufen – oder braucht es ganz andere Lösungen?
Die Christliche Initiative Romero (CIR) setzt sich seit 1981 für Arbeits- und Menschenrechte in Mittelamerika ein. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Unterstützung von Basisbewegungen und Organisationen in Nicaragua, El Salvador, Guatemala und Honduras sowie die Kampagnen- und Bildungsarbeit in Deutschland. Mit dem paneuropäischen Projekt „Our Food. Our Future“ setzt sich die CIR für Faire Lebensmittellieferkette ein und gibt Stimmen dem globalen Süden eine Stimme im Diskurs.  Dominik Groß ist Kampagnenleiter für die CIR.

Info:



Gebühr

gebührenfrei


Termin(e)

Mi. 14.09.2022, 19:30 - 21:00 Uhr


Kursort


Dozent/in

Datum Zeit Ort
14.09.2022 19:30 - 21:00 Uhr Herscheid, Bildungszentrum Rahlenberg, Bergstr. 7; Raum 3

Empfehlen
Keine Anmeldung erforderlich!